Pfeilgiftfrösche gehören zu den beliebtesten im Terrarium gehaltenen Amphibienarten. Sie haben ihr natürliches Vorkommen hauptsächlich im süd- und mittelamerikanischen Regenwald, einige Arten im Hochland von Ecuador.

Die farbenfrohen Hüpfer werden meist nur ca. 1- 5 cm groß. Ihre auffälligen oft knallbunten Farben warnen andere Tiere, friss mich nicht denn ich bin ungenießbar. Die attraktiven Tiere bereiten viel Freude, denn sie sind tagaktiv und zeigen keinerlei Scheu. Sie verbringen den Großteil des Tages durchs Terrarium hüpfend. Ihre Sprünge sind eher kurz aber unermüdlich. So ist immer etwas los und es macht viel Freude ihnen zuzusehen. Die farbenfrohen Frösche ernähren sich von kleinen Futterinsekten, die sie recht flink fangen. Futter ins Terrarium, dann geht die Post ab.

In der Terraristik sehr beliebt sind Azurblaue Baumsteiger (Dendrobates tinctorius Azureus), Gelbgebänderte Baumsteiger (Dendrobates leucomelas) und Goldbaumsteiger (Dendrobatus auratus), um nur einige stellvertretend zu nennen. Man kann die Frösche je nach Größe des Terrariums in kleinen Gruppen halten. Es sind einfach wunderschöne Tiere mit interessanten Verhaltensweisen.


Käfer sind schon lange keine lästigen Krabbeltiere mehr. Der Käferboom schwappt immer mehr aus dem asiatischen Raum zu uns. Dort bekommen Kinder eine Larve geschenkt, diese wächst über Jahre zu einem stattlichen Tier heran und der junge Mensch reift genauso mit. Sobald der Käfer schlüpft und sich in voller Pracht zeigt, ist auch die Zeit des Jugendlichen gekommen, um in die Erwachsenenwelt einzutauchen.

Ganz so tiefsinnig sehen wir Europäer dies nicht. Uns interessieren eher die Verhaltensweisen und die Farben. Die weniger Farbigen sind oft die coolen Kämpfer. Dreihornkäfer und Hirschkäfer bestechen durch ihren Kopfschmuck. Dieser sieht derart imposant aus, dass dies schon alleine ausreicht, um eine große Fangemeinde zu bilden. Hier gibt es verschiedene Arten.

Die feineren, kleineren sind oft auch die bunten Arten. Hier dominieren die Rosenkäfer, mit schillernden Farben sind sie ein echter Hingucker.

Käfer sind einfach zu pflegen. Sie benötigen (bis auf die wenigen Laufkäfer, die gerne Heimchen fressen) kleine Jelly-Töpfchen, welche Blütennektar oder Obst nachstellen. Dieses Futter ist schon mit allen Nährstoffen angereichert und bietet eine leicht darzubringende Nahrungquelle. 

Für genauere Informationen steht Ihnen Ihr kompetentes Megazoo-Team zur Seite. 


Sie sind die neuen Stars in der Terraristik und sogar bei Menschen beliebt, die sonst keine Spinnen mögen. Warum nur? Ganz einfach – sie sind niedlich. Als Springspinne werden sie nur 15 – 22mm groß. Entgegen anderer Spinnen vermögen sie ihren Kopf zu bewegen. Sie schauen uns richtig hinterher ohne den Körper zu bewegen. Sie sind nicht aggressiv und die Geschlechter sind gut zu unterscheiden. Nicht nur, dass die Jungs längere Vorderbeine haben, ihre Giftzähnchen (Cheliceren) schillern blau-grün. Bei den Mädels schillern diese lila oder rosa.

In der Natur finden wir diese putzigen Spinnen in Wäldern oder auf Wiesen. Sie sind aber Kulturfolger und fühlen sich auch an einer Hauswand wohl. Ihre kleinen Nester werden zwischen Rinden, an Blattachseln oder in den Adern von Palmwedeln gebaut.

Da sie sehr klein sind und locker zwischen den Scheiben eines Terrariums entweichen können, werden sie meist in 20er Würfelterrarien mit Fallscheibe gehalten. Die optimale Temperatur liegt zwischen 25°C und 30°C.

Für den Megazoo habe ich 10 Exemplare eines Züchters erhalten. Sie waren kleiner als eine Fruchtfliege und konnten diese schon überwältigen und fressen. Sie wachsen schnell. Noch sind sie aber zu klein um sie mit zum Megazoo zu bringen. Die kleinen Spinnchen wachsen bei uns zu Hause einzeln in kleinen Dosen auf. Ich berichte gerne über die Entwicklung der kleinen Racker. Ein Spinnen-Fan bin ich auf keinen Fall und meine Frau war sehr verwundert, dass ich Spinnen aufziehe – aber ich zähle mich zu den Menschen, die von diesen Zwergen sofort begeistert waren. Das Tolle an ihnen ist auch die Aktivitätszeit. Sie schlafen Nachts in ihren Nestern und jagen am Tage. Super Spinnen zum beobachten. 


Die Terraristik-Abteilung der Filiale Hamburg-Bergedorf wird durch zwei wunderschöne Schmuckstücke bereichert. Der Fidschileguan Brachylophus fasciatus ist ein schlank gebauter Leguan mit einer erreichbaren Gesamtlänge von ca. 70cm. Diese Leguane kommen auf den kleinen Inseln des Fischi-Archipel und den Tongainseln vor. Biotopzerstörung, eingeschleppte Katzen und Ratten haben dieser Leguanart ziemlich zugesetzt, wodurch er Weltweit dem Artenschutz unterliegt. Diese Art zählt zu den farblich spektakulärsten Echsen der Welt und das Wissen über sein Verhalten ist rar. Bis vor kurzem gab es nur wenieg Berichte über die erfolgreiche Haltung und Vermehrung.

Diese Art wird in geräumigen Terrarien gehalten. Je Größer die Terrarien sind, desto besser können diese Leguane paarweise gehalten werden, da die Männchen sehr territorial leben und gelegentlich auch auf Weibchen äußerst agressiv reagieren können. Fidschi-Leguane sind Omnivor (Allesfresser), weshalb sie ein breites Spektrum an Nahrung annehmen.