Die fliegenden Kleinode stammen aus liebevoller sächsischer Zucht. Ursprünglich kommen sie aus Neuguinea.Rücken und Bauch sind satt grün, der Bürzel rot und der Kopf blau. Die Hähne haben einen intensiver blau gefärbten Kopf als die Hennen. Die sehr aktiven Dreifarbigen Papageiamadinen werden 12cm groß, ca.8 Jahre alt und fühlen sich als Paar oder in einer Gruppe und viel Platz zum Fliegen so richtig wohl. 

Bitte fragen Sie bei Interesse über das Kontakformular nach, ob das von Ihnen gewünschte Tier in Ihrer Filiale verfügbar ist. 

Kontaktformular


Dimantamadinen stammen ursprünglich aus Australien. Sie werden ca.12 cm groß und 7-12 Jahre alt. ???? Die hübschen grazilen Amadinen werden paarweise gehalten. Besonders auffällig ist der dunkelrote Schnabel. Hahn und Henne haben die gleiche Färbung und sind etwas schwierig zu unterscheiden. Diamantamadinen sehen einfach toll aus und bereiten viel Freude.

Bitte fragen Sie bei Interesse über das Kontakformular nach, ob das von Ihnen gewünschte Tier in Ihrer Filiale verfügbar ist. 

Kontaktformular


Der frühe Vogel fängt den Wurm, zumindest wenn er einen findet. Leider ist das für Wildvögel mittlerweile nicht mehr einfach. Durch das akute Insektensterben sinken Jahr für Jahr die Bestände einiger Arten. Viele Vogelarten sind dadurch schon auf der Roten Liste gelandet. Durch immer dichter besiedelte Gebiete, intensive Landwirtschaft und umweltschädigender Belastungen, zerstören wir zunehmend und rasant den Lebensraum vieler Wildvögel und anderer Tiere. Daher sollten wir uns in der Pflicht sehen, unseren gefiederten Nachbarn sinnvoll und artgerecht zu helfen.

Warum ist es sinnvoll Wildvögel zu füttern?

Naturbelassene Landschaften und Gärten mit einer artenreichen Pflanzenvielfalt und alten Bäumen werden immer seltener. Durch zunehmende Landwirtschaft mit umweltschädigenden Belastungen, steigt das Insektensterben. Die Folge davon ist ein Mangel an Insekten und Kleintieren. Was sich vor allem in der Brutsaison, der Wildvögel, bemerkbar macht, da sie die Nahrungsgrundlagen sind. Daher sind unsere gefiederten Freunde auf unsere Hilfe angewiesen. Wer der Meinung ist, dass durch eine Zufütterung der Bestand der Vögel übermäßig ansteigt, der irrt sich dagegen. Da es weiterhin einige Fressfeinde gibt. Wer eine Futterstelle im Garten hat, oder auf dem Balkon, kann sich über ein reges Treiben der Vögel freuen. Je nach der Gegend werden auch viel mehr Vogelarten die Futterstellen aufsuchen, als nur die „alt Bekannten“. Hat man Futterstellen außerhalb der Wohngebiete, oder am Rand eines Waldes können auch gefährdete Arten profitieren. Die Wahrscheinlichkeit mehrerer Bruten im Jahr wird ansteigen, da die Tiere gut genährt sind, und genug Nahrung für die Aufzucht ihrer Jungen finden. Dadurch kann sich der Bestand der Arten stabilisieren.

Warum im Sommer füttern?

  • Nahrungsgrundlage, durch Mangel an Insekten, besonders in der Brutsaison
  • Erhöhter Energiebedarf durch Revierverhalten, Brautschau, Nestbau, Brut und Aufzucht, Mauser
  • Energieengpässe können dadurch überbrückt werden
  • Erhöhte Brutanzahl im Jahr, dadurch eine Stabilisierung des Bestandes Sommerfutter ist nur ein „Zufutter“, die Tiere nutzen es als „Backup“, um ihren Energiebedarf zu decken
  • Energiereiches Futter wird sofort wieder verbrannt

Warum im Winter füttern?

  • Mangelndes natürliches Futterangebot
  • Fettreserven sind lebensnotwenig, in einer kalten Winternacht, kann ein kleiner Vogel bis zu 10% seines Körpergewichts verlieren, durch die Regulation seiner Körperwärme
  • Erhöhte Vitalität und Gesundheit im Frühjahr

Wie füttert man Wildvögel artgerecht?

Werfen wir dafür mal einen Blick in die Vogelkunde. Man kann Vögel, bezüglich ihrer Ernährung, in mehreren Kategorien einteilen. Je nachdem auf was sie sich in ihrer Ernährung spezialisiert haben, haben sie sich evolutionär dementsprechend angepasst („Survival of the Fittest“- Darwin’sche Evolutionstherorie). Zu erkennen ist dies meist an der Schnabelform.

Fleischfresser – Greifvögel

Der Oberschnabel der Tiere ist länger als der Unterschnabel und zudem stark nach unten gebogen. Das Ende ist zu einer Spitze gebogen, dem sogenannten „Hakenschnabel“.

Weichfresser

Diese Vögel erkennt man an ihrem sehr schmalen Schnabel. Dadurch ist es das ideale Werkzeug von insektenfressenden Wildvögeln wie z.B.: Amseln oder Rotkehlchen. Sie ernähren sich in den warmen Jahreszeiten, neben den Insekten, auch von Beeren und Obst und Weichtieren wie Würmern oder Schnecken. Im Herbst und Winter stellen sie ihre Ernährung weitestgehend um, und ernähren sich von getrockneten Früchten, Beeren und Sämereien.

Körnerfresser

Ihr Markenzeichen ist ein kräftiger und kompakter Schnabel. Er ist auf das Schälen und Zerkleinern verschiedenster Sämereien spezialisiert. Zu diesen Arten gehören z.B. Meisen oder Sperlinge. Im Sommer fressen diese Wildvögel natürlich auch Insekten. Im Winter ernähren sie sich dann bevorzugt von Nüssen und Körnern.

Wie sollte die Futterstelle aussehen?

Um Krankheiten zu vermeiden, sollten die Futterstellen regelmäßig gereinigt werden. Auch sollte auf geachtet werden, dass das Futter vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Sehr gut eignen sich dafür Futtersäulen. Gereinigt werden die Futterstellen nur mit heißem Wasser oder Essigwasser. Chemische Reiniger sollten vermieden werden, da diese für die empfindlichen Wildvögel sehr schädlich sein können.

Welchen Standort sollte man wählen?

Der Standort ist ein sehr wichtiges Kriterium. Man kann eine Futterstelle an den verschiedensten Orten aufstellen. Je näher dieser aber am natürlichen Lebensraum ist, umso größer ist die Artenvielfalt an der Futterstelle. Obstgärten oder wilde Wiesen sind dafür sehr gut geeignet. Futterstellen sollten immer in katzensichere Höhe angebracht werden.

Was ist noch wichtig?

Ein ebenso wichtiger Aspekt der Fütterung, ist das anbieten von Frischwasser. Die Bereitstellung eines Vogelbades, werden die gefiederten Freunde mit Dank annehmen und man wird dadurch viele verschiedene Arten beobachten können. Gerade im Sommer ist sehr wichtig den Tieren genug Wasser bereit zu stellen, da sie nicht in der Lage sind zu schwitzen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Im Winter nuten die Vögel den Schnee zum trinken und baden.

UNSERE VOGELHÄUSER


Wer sich Vögel als Wegbegleiter aussucht, sollte sich im Klaren sein, dass er sich ein sehr intelligentes und aktives Tier ins Haus holt. Darum sollte auch der Käfig oder die Voliere mit verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten und Spielsachen eingerichtet sein. Denn kaum was ist schlimmer, als sich zu langweilen. Nicht immer müssen die Spielsachen gekauft werden. Einiges kann man auch durchaus auch selber basteln.

Zum artgerechten Leben eines Vogels gehören unbedingt Artgenossen. Da sie schnell vereinsamen können, dürfen sie niemals allein gehalten werden. Tägliche Bewegung ist zudem auch noch das A und O. Es hält die kleinen Federbälle fit, gesund und stärkt die Muskulatur.

Vögel sind sehr neugierig und wie schon erwähnt sehr intelligent. Mit speziellem Spielzeug kann das gefördert werden. Die meisten der gefiederten Freunde lieben es zu schaukeln und zu klettern. Im Zoofachhandel sind verschiedene Schaukeln erhältlich. Auch ein einzelnes Seil kann gut als Schaukel im Käfig oder der Voliere befestigt werden. Durch das Schaukeln kann der Vogel seinen Gleichgewichtssinn trainieren. Zum klettern eignet sich auch ein langes Seil, in das man mehrere Knoten einbindet und einfach von oben durch den Käfig hängen lässt.

Da gerade Sittiche und Papageien gerne viel nagen und alles Mögliche schreddern möchten, sollte man ihnen immer etwas zum „zerstören“ anbieten. So hat man zumindest eine höhere Chance, dass sie andere Einrichtungsgegenstände weitestgehend heile lassen… Zum zerstören eigenen sich zum Beispiel Weidenkugeln. Die Kugeln kann man ggf. auch mit Leckerchen oder anderen Dingen bestücken.

Viele Vögel lieben es zudem zu baden. Eine spezielle Badewanne die man an der Käfigtür befestigt findet man im Zoofachhandel. Oder man stellt ihnen eine flache Schüssel mit Wasser im Käfig auf. Die Schüssel selbst sollte allerdings etwas rau sein, damit die Vögel einen besseren Halt haben beim Baden.

Leider wird im Internet und diversen Zoofachmärkten immer noch gerne Plastikvögel oder Spiegel angeboten. Darauf sollte verzichtet werden, da sie nicht artgerecht sind. Sie sind eher gefährlich als nützlich. Beim Spielzeugkauf muss zudem darauf geachtet werden, dass keine spitzen oder scharfe Kanten vorhanden sein. Sollte etwas kaputt gegangen sein, muss es umgehend aus dem Käfig entfernt werden.


Die Auswahl des Vogelkäfigs ist nicht immer einfach. Im Allgemeinen kann man aber sagen: Je größer desto besser. Der gefiederte Liebling soll schließlich auch etwas in seinem Heim fliegen können. Der Käfig sollte nicht das Gefängnis für den Vogel sein, sondern das Zuhause, Zufluchtsort, Schlaf- und Futterplatz sein. Je mehr Tiere man halten möchte, desto größer sollte der Käfig werden.

Der Vogelkäfig sollte bestenfalls breiter als hoch sein. Man muss bedenken, dass ein Vogel kein Helikopter ist, er möchte weit fliegen (links nach rechts) statt hoch und runter. Aber auch wenn man einen großen Käfig für die Vögel hat, sollten sie jeden Tag die Gelegenheit zum Freiflug haben. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Gitterstäbe nicht mit Plastik ummantelt sind. Das Plastik kann beim Anknabbern verschluckt werden.

Vögel sind intelligente Tiere. Daher sollte man die Käfigtüren gut sichern. Vor allem wenn sich die Schließmechanismen der Käfigtüren schon etwas gelockert haben. Die schlauen Tiere können dann sehr schnell mal ausbrechen.

Zur wichtigsten Inneneinrichtung gehören die Sitzgelegenheiten, die in ausreichender Menge vorhanden sein müssen. Dafür eignen sich Naturholzstangen am besten. Diese sollten in verschiedenen Stärken vorhanden sein. Dadurch werden die Füße entlastet, und die Fußmuskulatur gestärkt. Ein weiterer Vorteil der Naturstangen ist, dass die Tiere die Zweige auch zernagen können.

Da Vögel sehr soziale Tiere sind, sollten sie auch niemals allein gehalten werden. Es sollte daher immer ein Partner der gleichen Art vorhanden sein. Da unterschiedliche Arten nicht miteinander kommunizieren können. Die Tiere möchten sich aber nicht nur mit ihrem Partner beschäftigen. Durch ihre hohe Intelligenz können sich Vögel schnell mal langweilen. Damit dies nicht passiert, sollten wir ihnen viel Abwechslung anbieten. Dazu eignen sich Schaukeln oder verschiedene Spielzeuge, die man in den Käfig hängt. Bei der weiteren Innenausrichtung muss darauf geachtet werden, dass man auf Holz, Baumwollte oder Sisal zurückgreift. Vögeln knabbern sehr gerne. Bei Plastik ist die Gefahr sehr hoch, dass die Tiere kleine Plastikteilchen verschlucken können, was zu ernsthaften Krankheiten führen kann. Plastikvögel oder Spiegel haben ebenfalls nichts im Vogelkäfig zu suchen. Sie sind für alleingehaltene Vögel kein Partnerersatz und können sogar zu Verhaltensstörungen führen!

Als Einstreu im Käfig eignet sich sehr gut Vogelsand oder Buchenholzeinstreu. Im Zoofachmarkt findet man zudem auch verschiedenes Überstreu mit Kräutern, Waldboden etc. Dieses kann man in einer Ecke vom Käfig streuen, so dass die gefiederten Lieblinge auch auf dem Käfigboden auf Entdeckungstour gehen können.

Die Futter- und Trinkschalen sollten an die Gitterstäbe des Käfigs eingehängt werden. Damit sie durch Kot oder dem Einstreu nicht verunreinigt werden können. Optional bietet sich auch eine Badeschale an. Viele Vögel baden sehr gerne. Im Zoofachhandel gibt es Badehäuser, die man vor die geöffnete Käfigtür hängen kann. Bei einem großen Käfig mit großen Türen, kann man auch eine Badeschale auf dem Käfigboden stellen. Alternativ dazu, kann man mit einem Holzbrett eine Ebene im Käfig schaffen, auf die man die Schale stellen kann. Die Böden der Badeschalen oder -häuschen sollten geriffelt sein, damit die Tiere einen sicheren Halt haben, wenn sie am baden sind.

Alles in Allem muss man bei der Wahl für den richtigen Vogelkäfig einiges beachten. Aber damit es dem gefiederten Freund gut geht, sollte man es ihm so artgerecht wie möglich einrichten.


Endlich ist es Frühling, die Sonne scheint immer öfter und steigende Temperaturen lassen die Natur erwachen. Die ersten Frühjahrsblüher setzen Farbtupfer, Insekten summen und Vögel zwitschern. Einfach herrlich! Doch immer häufiger finden Brutvögel in Garten und Natur leider keine passende Bleibe. Nistkästen sollten zeitig im Jahr aufgehängt werden. Deshalb ist jetzt allerhöchste Zeit Nistkästen anzubringen. Unsere heimischen Garten- und Wildvögel nehmen diese dankbar an. Und wenn in ein paar Wochen die Kleinen aus ihren Eiern geschlüpft sind, die Eltern emsig Nahrung herbeischaffen, ist das ein wunderschöner Anblick.

Nistkästen sind für die verschiedenen Vogelarten entsprechend ausgerüstet. Zum Beispiel ist die Größe der Einflugöffnung entscheidend, welche Vogelart sich dort einnisten kann. Nistkästen geben Vögeln Schutz vor Katzen, Mardern und anderen Nesträubern. Hängen Sie den Nistkasten an einen ruhigen geschützten Platz und nicht zu niedrig auf. Ein Nistkasten für unsere Gartensingvögel sollte in ca. 1,5 bis 1,8 m Höhe angebracht sein und das Flugloch nach Südosten zeigen. In die Flugöffung darf kein Wind und Regen eindringen können.

Nistkästen aus Holz sind wetterfest hergestellt. Nistkästen aus aus Holzbeton, einer KombinationKombination aus Holz und Stein, haben super Dämmeigenschaften. Sie sorgen für gleichmäßige Temperaturen im Inneren des Nistkastens. Besonders toll sind Nistkästen aus einem einfachen Bausatz zum selber bauen mit unseren Kindern. So lernen schon unsere Jüngsten etwas Gutes für unsere Tiere zu tun.

Möchten Sie mehrere Nistkästen anbringen, einfach ausreichend Abstand zueinanderlassen. Ihr Nistkasten wird nicht lange leer stehen.

UNSERE NISTKÄSTEN