(© Luc Viatour  www.lucnix.be CC BY-SA 3.0)

  • Verbreitung: Afrika (DNZ)
  • Größe: bis ca. 5 cm
  • Lebenserwartung: ca. 9 Monate
  • Haltung: Hohes Terrarium
  • Platzbedarf: ab 30x30x40 cm
  • Einrichtung: Bodengrund Terra Bark mit Basis gemischt, kleine Korkäste
  • Ernährung: Insekten
  • Temperatur: 24 - 27 Grad
  • Luftfeuchte: 60 - 70 %
  • Schutzstatus: Nicht geschützt
  • Landesverordnung: Nicht relevant
  • Transport

Diese bunte Afrikanerin, welche auch Ägyptische Gottesanbeterin genannt wird, kommt aus dem Land der Pharaonen und zählt zu den Einsteigertieren. 

Wie fast alle Gottesanbeterinnen sind es Einzelgänger. Sie benötigen keine so großen Terrarien. Terrarien von 30x30x30cm sind schon ausreichend. Wer dieses etwas schöner einrichten möchte, nimmt gerne ein größeres. 

Als Bodengrund empfehlen wir lockere, leicht humose Erde ohne Düngezusatz. Diese sollte vermengt mit Pinienrinde (Terra Bark bis 10mm) angeboten werden. Korkäste werden von den Tieren als Kletteräste angenommen. Auf einer kleinen Kunstpflanze sitzen sie sehr gerne. Um den Bodengrund zu lockern, kann das Substrat vorsichtig mit einer gebogenen Pinzette aufgelockert werden. 

Eine UV Versorgung ist nicht erforderlich, auch wenn sie aus Afrika stammen. Temperaturen von 22°C – 28°C sind das Spektrum ihrer jeweiligen Herkunftsgebiete. Empfohlen wird eine Temperatur um 26°C herum. Ein besonders gutes (und leicht zu steuerndes) Klima erreichen Sie als Pfleger mit dem Einsatz einer Heizmatte unter einem Teil des Bodens ihres Terrariums. Oft haben Terrarien, außerhalb des Sommers zu niedrige Temperaturen in der unteren Terrarienhälfte, sodass die Pfleglinge einen warmen Rücken und einen kalten Bauch haben. Die Heizmatte sollte mit einem Thermostat gekoppelt sein. So erreicht man immer das richtige Klima, denn die Heizmatte wird automatisch zugeschaltet, wenn sie gebraucht wird. Ein Pluspunkt ist der günstigere Energieverbrauch im Sinne der Umwelt, denn so betriebene Terrarien benötigen nicht nur eine geringere Wattzahl bei den Spotlampen – sondern kommen grundsätzlich mit weniger Energie aus. Wir beraten Sie gern dazu. Zur gleichmäßigen Ausleuchtung Ihres Terrariums als Schmuck für Ihren Wohnraum empfehlen wir eine LED-Beleuchtung über die Breite des gesamten Terrariums. Die Licht- und Heizquellen werden grundsätzlich in einem Tagesrhythmus per Zeitschaltuhr geschaltet, 14h an, 10h aus.

Weitere Informationen rund um Klima und UV für Terrarien

Megazoo Empfehlung: Bei der Auswahl eines größeren Terrariums müssen auch die Beleuchtungsparameter angepasst werden. Das bedeutet teils höhere Wattzahl bei Wärme und UV Leuchtmittel sowie eine der Länge angepasste Tageslichtlampe.

Die Pharaomantis frisst quasi alles, was in die Fangarme passen kann. Heimchen und Heuschrecken werden gerne verspeist. Bei Letzteren sollten die Futtertiere nicht zu groß sein, denn die Hinterbeine der Heuschrecken können die Mantiden verletzen.

WEITERE INFORMATIONEN RUND UM DIE ERNÄHRUNG

Nachdem das Weibchen mit Pheromonen das Männchen angelockt hat, muss dieses nur noch ohne als Futter erkannt zu werden, den Rücken des Weibchens besteigen. Die Paarung dauert über mehrere Stunden. Oft wird das Männchen danach gefressen. Nach der Paarung werden mehrere Ootheken abgelegt. 

Die Pharaomantis ist recht kampfeslustig und geht schnell in eine Abwehrhaltung. Hierbei werden die Fangarme als Waffen benutzt.

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