Meerwasseraquarien sehen einfach toll aus. Leider hat nicht jeder ausreichend Platz für ein größeres Becken von mehreren hundert Litern. Auf seine Unterwasserlandschaft muss aber niemand aus Platzgründen verzichten. Die Lösung heißt: "Nano-Aquarien". Diese passen in jede Wohnung, ob als Einzelbecken ohne Unterschrank oder komplett, wie bei den großen. Deshalb erfreuen sich Nano-Aquarien wachsender Beliebtheit.

Nano-Aquarien brauchen sich hinter den großen Becken absolut nicht verstecken. Sie sind in Qualität und technischer Ausstattung den Großen ebenbürtig.

Was ist eigentlich ein Nano-Aquarium? Als Nano-Aquarium bezeichnet man ein Aquarium mit 10-ca.75 Litern. Verschiedene Größen und Varianten sind auf dem Markt erhältlich. Vom Nano-Cube ab 10 Liter bis zum komplett ausgestatteten Plug&Play Riffaquarium stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Ein großer Vorteil von Plug&Play Lösung liegt in der auf das jeweilige Nano perfekt abgestimmten Technik, die komplett im Lieferumfang enthalten ist. Nano-Aquarien verfügen über ein modernes Design und dem neuesten Stand der Technik.

Auch die Hersteller von Meersalz haben sich auf die Bedürfnisse der Nano-Aquaristik eingestellt. Sie bieten bereits fertige angemischte Salzlösungen an. Außerdem werden bereits portionierte Mengen Meersalz in kleinen Beuteln hergestellt. So gelingt ein Wasserwechsel für jedes Nano spielend.

Nano-Aquarien sind aktuell mit modernsten LED-Leuchten ausgestattet. Zum Beispiel das MAX NANO kombiniert ein modernes randloses Design mit dem neuesten Stand der Technik. Die Auswahl eines Red Sea MAX NANO macht die Riffaquaristik einfacher als je zuvor. Das Aquarium bietet alles was Sie benötigen. Sie müssen sich keine Gedanken über die Auswahl der Einzelkomponenten und deren Eignung und Kompatibilität machen. Es enthält eine AI’s Prime HD LED Beleuchtung mit integrierter Wi-Fi Steuerung, REEF-SPEC® Filter- und Strömungssystem, eine automatische Nachfüllanlage und ein leicht zugängliches Power Center.

Zur Ausstattung gehören je nach Nano-Typ : LED-Beleuchtungen, Strömungspumoen, Filterbecken, Abschäumer und Controller. Oft ist eine Steuerung über mobile Geräte und App möglich. Wie Sie sehen können die Kleinen alles was auch die großen Aquarien können.

Für den Besatz eines Nano eignen sich kleinbleibende Zwerggrundeln (Trimma, Eviota), Garnelen und Krebse und Korallen. Diese müssen bei Bedarf zurückgeschnitten werden. Die Zwerggrundeln werden meist nur zwischen 1,5 – 2,5 cm groß und deshalb wirklich nur etwas für Bano-Becken.

Besonders geeignet ist ein Nano auch für die Haltung und Beobachtung von sehr kleinbleibenden Tieren, die in einem großen Aquarium "verloren" gehen oder sogar als Futter von den anderen Tieren angesehen werden könnten. Oder sie nutzen es zur Aufzucht von Jungtieren oder als ein Artenbecken.

In unseren Märkten und in unserem Online-Shop finden Sie eine große Auswahl an Nano Aquarien namenhafter Hestellern wie Red Sea, EHEIM, AquaMedic und Aquatlantis.


Im natürlichen Meerwasser kommen zahlreiche Mikro- und Makronährstoffe vor, die unsere Bewohner im Meerwasseraqurarium nicht selbst bilden können. 

Durch das Wachstum Ihrer Korallen werden ständig Mineralstoffe verbraucht. Diese müssen regelmäßig ergänzt werden. Besonders wichtig für das Wachstum des Kalkskeletts von Steinkorallen, Kalkrotalgen und anderer Rifforganismen ist die ausreichende Zufuhr von Calcium, Magnesium und Strontium, sowie Karbonathärte-Bildner.

Zu den wichtigsten Spurenelemente gehören Iod, Brom, Eisen,Strontium,Molybdän und Fluor, um nur einige zu nennen. Sie sind vor allem für das Wachstum und die Festigung der Skelette von Hornkorallen, Schwämmen und Krebsen wichtig. Selen beseitigt  freie Radikale. Molybdän und Vanadium sind erforderlich für den Aufbau wichtiger Enzyme. Werden Mineralstoffe und Spurenelemente regelmäßig zugegeben, zeigen besonders die in der Meeresaquaristik beliebten Steinkorallen ein sehr gutes Wachstum und ein schönes Polypenbild.  
 
Mineralstoffe und Spurenelemente können jeweils einzeln und gezielt dosiert werden. Eine andere,  schnelle und praktische Möglichkeit bieten fertig anzuwendende, hochkonzentrierte Allroundlösungen. Sie enthalten bereits alle wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente in einer aufeinander abgestimmten Mischung. Allroundlösungen fördern die Vitalität von Korallenfischen, Steinkorallen, Weichkorallen, Algen und von niederen Tieren auf eine ganz einfache und unkomplizierte Weise.

Spurenelemenre sind wichtig für:

  • fördern das Wachstum von Korallen
  • intensivieren die Farbe der Korallenpolypen
  • perfekt aufeinander abgestimmtes Verhältnis
  • bestehen aus zahlreichen Mikro- und Makronährstoffen
  • minimieren den Aufwand für die Aquariumspflege

Tipp: Eiweißabschäumer, Ozonisatoren und Kohle- sowie Zeolithfilter können den Gehalt an wichtigen Spurenelementen im Meerwasseraquarium wie Calcium, Strontium, Molybdän, Jodid oder Eisen sowie an Vitaminen und Aminosäuren reduzieren.

Spurenelemente sind wichtig, aber nicht alleine für die Gesundheit und Vitalität Ihrer Aquarienbewohner ausschlaggebend. Deshalb ist es stets wichtig die Wasserwerte zu kontrollieren. Ergreifen Sie falls erforderlich zügig regulierende Maßnahmen.

Wir führen Produkte namhafter Hersteller wie ATI (ESSENTIALS) und Microbe Lift (All-In-One).

Wir führen Meersalze namhafter Hersteller wie Duppla Marin, ATI, Microbe Lift, Tropic Marin und RedSea.


Damit Ihre Korallen gut wachsen, sich Fische und niedere Meerestiere wohlfühlen ist die Auswahl eines qualitativ hochwertigen Meersalzes in der optimalen Zusammensetzung wichtig.

Für die Meerwasseraquaristik stehen zahlreiche sehr gute Meersalze zur Verfügung. So gibt es universell einsetzbare Meersalze für die Haltung von Fischen, Korallen und Wirbellosen. Sie sind die ideale Basis für die Pflege aller Meeresorganismen im Aquarium. Sie enthalten alle Haupt- und Spurenelemente des tropischen Meerwassers. Ein hoher Anteil an puffernden Substanzen im Meersalz stabilisiert den pH-Wert und vermeidet dadurch Schwankungen, die den Tieren schaden können. Für ein Riffaquarium enthalten Meersalze eine optimale Konzentration an Calcium und Magnesium, sowie zahlreiche Spurenelemente.

Meersalze mit probiotischen Bakterien sind besonders für Fische und Garnelen, sowie zur Neueinrichtung eines Beckens geeignet. Meersalze für Nano-Aquarien ermöglichen eine einfache Dosierung für sehr kleine Becken. Neu sind konzentriertes Meerwasser zum Verdünnen und fertiges Meerwasser im Kanister.

Für welches Meersalz Sie sich auch entscheiden, es sollte zu Ihrem Aquarium passen. Wichtig sind eine gute Löslichkeit, ausreichend starke Pufferkapazität. Es sollte frei von Nitraten, Phosphaten und anderen unnatürlichen Anreicherungen sein.

Wir führen Meersalze namhafter Hersteller wie Duppla Marin, ATI, Microbe Lift, Tropic Marin und RedSea.

 


In einem neu eingerichteten oder umgebauten Aquarium sind nahezu keine Filterbakterien für den natürlichen Schadstoffabbau vorhanden. Mit der Zugabe von Starterbakterien wird im Aquarium auf ganz natürliche Weise der Stickstoffkreislauf stabilisiert. Nitrifizierende Bakterien bauen im Aquariumwasser einen zu hohen Ammoniumanteil und auch das für alle Lebewesen toxische Ammoniak und Nitrit ab. Die speziell suf die Meerwasseraquaristik entwickelten Bakterienmischungen sorgen für einen stabilen biologischen Kreislauf im Aquarium.

Die Nitrifikation ist eine 2-stufige Stoffwechselumwandlung von Ammonium zu Nitrat.Beim Abbau organischer Abfallstoffe im Aquarium, wie Fischfutter, Fischkot oder Pflanzenreste ensteht Ammonium (NH4). Wird dieses von den Wasserpflanzen nicht vollständig als Nährstoff verwertet, entsteht das für Pflanzen, Fische und Wirbellose hochgiftige Ammoniak (NH3). Nitrifizierende-Bakterien machen sich nützlich, indem sie Ammonium zu Nitrit (NO2) umwandeln.

Vorteile Nitrifizierender Bakterien im Überblick:

  • bauen organische Abfallstoffe ab
  • verbessern das Wachstum und die Nährstoffaufnahme von Pflanzen und Korallen
  • reduzieren Ammonium, Nitrat
  • bauen Eiweißverbindungen ab
  • verringern Abfallstoffe wie Kot, Futter- und Pflanzenreste
  • unterstützen die Entwicklung nützlicher Kleinlebewesen
  • schaffen kristallklares Wasser
  • reduzieren Wasserwechsel

Nitrobacter-Bakterien wandeln das Nitrit zum wesentlich harmloseren Nitrat ab. Das Nitrat wird von den Wasserpflanzen aufgenommen und durch regelmäßigen Wasserwechsel unter die Nachweisgrenze reduziert Man spricht von einem eingefahrenen Aquarium, wenn sich die Filterbakterien so stark vermehrt haben, dass sie für Fische und Pflanzen eine gute Wasserqualität aufrechterhalten können.

Einsatz der natürlichen Bakterien:

  • bei der Einrichtung eines Aquarium
  • Einfahren eines Aquarium
  • Wasserwechsel
  • Einsetzen neuer Fische

Tipp: Ozon und UV-Licht kann Bakterien abtöten, schalten Sie es während der Anwendung für 12-24 h aus.

Hier finden Sie Produkte von Microbe Lift im Shop  


Zahlreiche Einflüsse können bei Zierfischen, Korallen und niederen Tiere zu Stress führen. Stress kann zum Beispiel durch den Fang, Transport, Überbesetzung oder Vergesellschaftung entstehen. Stress wird aber auch durch, falsche Temperaturen, falschem pH-Wert, Sauerstoffmangel im Aquarium, Ammoniak und Nitrat im Aquarienwasser verursacht.

Stress bedingt können Erkrankungen die Folge sein. Durch Stress wird das Immunsystem Ihrer Aquarientiere geschwächt. Erreger von Fischkrankheiten, Keimen, Pilzen, Viren oder Fischparasiten haben dadurch ein leichtes Spiel. Deshalb ist es besonders wichtig das Immunsystem Ihrer Tiere durch die Zugabe von probiotischen Bakterien zu stärken.

Bei Mensch und Tier gleichermaßen sitzt die überwiegende Mehrheit der Immunzellen, die für die Produktion von Antikörpern gegen Krankheitserreger zuständig sind, im Darm. Durch die Zugabe von Probiotika siedeln sich die nützlichen Bakterien wieder im Verdauungstrakt an. Sie sorgen auf eine ganz natürliche Weise zur Stärkung des Immunsystems, indem sie unerwünschte Keime verdrängen und das Eindringen schädlicher Bakterien verhindern.

Probiotika sind Kleinstlebewesen, die gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Sie liefern die nützlichen Bakterien für den Darm. Probiotika werden deshalb eingesetzt, wenn es darum geht, die Menge der erwünschten Bakterien im Darm zu vergrößern, die Darmflora wird aufzubauen.

Probiotika = lateinisch pro „für‘‘ und altgriechisch bios „Leben“ heißt „für das Leben“, was die nützlichen Eigenschaften von Probiotika treffend beschreibt.

Probiotika:

  • verdrängen krankmachende Keime
  • regulieren die Verdauung
  • unterstützen das Immunsystem im Darm
  • stärkten die Darmflora
  • stärken die Abwehrkräfte
  • verringern Ausfälle
  • 100 % biologisch.
  • Schützen Ihren Besatz
  • Steigern die Gesundheit

Die Zugabe probiotischer Bakterien für Korallenfische wie Doktorfische, Korallenwächter, Schleimfische oder Grundeln hat sich als vorteilhaft für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden erwiesen. Aber auch alle anderen Beckenbewohner profitieren von der Zugabe probiotischer Bakterien.

Ergänzende Bakterien, wie im Thera P von Microbe Lift unterstützen darüber hinaus die Denitrifikation, bauen Abfallstoffe sowie Futterreste ab und entfernen Cyanobakterien.


SPS-Aquarien werden meist durch Geweihkorallen der Gattung Acropora dominiert. Acropora ist die artenreichste Gattung der Steinkorallen und sehen wunderschön aus.

Sie haben alles perfekt im Griff, denn Ihre Steinkorallen wachsen sehr gut. Super, herzlichen Glückwünsch zum Erfolg! Über Monate und Jahre können Steinkorallen eine stattliche Größe erreichen. Bei optimalen Bedingungen und guter Pflege sind Acropora-Steinkorallen recht schnellwüchsig. Sie werden einfach zu groß für den ursprünglich gewählten Platz oder die Wuchsform entwickelt sich anderes als gedacht. Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um Ihre Korallen zu schneiden, zu kürzen und zu “formen”.

Besonders wichtig ist es dabei die Korallen nicht zu beschädigen, sondern sie richtig zu schneiden. In der Praxis haben sich extra für diesen Verwendungszweck hergestellte Korallenzangen (Coral cutter) bewährt.

Korallenzangen bestehen aus Edelstahl, sind in verschiedenen Längen und Ausführungen erhältlich. Wichtig ist die Verwendung der richtigen Korallenzange, je nachdem wie kräftig die Steinkoralle ist, ob sie zum Beispiel sehr dicke und harte Korallenäste gebildet hat.

  • Aqua Medic Coral cutter mini – für kleinere Steinkorallen (Länge: ca. 10 cm)
  • Aqua Medic Coral cutter midi – lange Schere zum Fragmentieren kräftigerer Steinkorallen (Länge:ca 18 cm)
  • Aqua Medic Coral cutter moon type – für besonders dicken und harten Korallenäste (Länge: ca. 20 cm)

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Coral Cutter nach dem Gebrauch gut mit Leitungswasser zu spülen und das Gelenk regelmäßig mit Pflanzenöl einzufetten.


Live Sand hat für Meerwasseraquarien viel mehr Funktionen als einfach nur schön und dekorativ auszusehen. Er enthält ein breites Spektrum natürlicher mariner Bakterien und wichtige marine Bakterienstämme. Damit hat der “lebende Sand” einen wichtigen Einfluss auf die natürliche biologische Balance in Ihrem Aquarium.

Live Sand verkürzt die Einfahrphase in neu eingerichteten Becken erheblich. Sie müssen sich deshalb nicht mehr wie früher Wochen- und Monate lang gedulden, bis Sie endlich Ihr Aquarium besetzen können, sondern können schon nach Stunden oder wenigen Tagen loslegen. Besonders wichtig, Live Sand baut Ammonium und Nitrit ab und unterstützt die Nitratentfernung.

Je nach Herkunft des Sands sind verschiedene Varianten verfügbar. Nicht nur weißer Sand, sondern auch schwarzer Sand (CaribSea Ocean Aragalive Hawaiian, black) hat seine optischen Reize. CaribSea Ocean Direct Oolite ist ein echter karibischer Live Sand in einer atmungsaktiven Tüte.

Mit den verschiedenen Sandvarianten (Korngröße, Farbe, Herkunft, Zusammensetzung) läßt sich der Bodengrund entsprechend Ihren Wünschen und den Bedürfnissen Ihrer Tiere perfekt gestalten. Für zahlreiche Boden bewohnende Wirbellose, Anemonen und Fischarten, wie zB Grundeln ist eine ausreichend hohe Sandschicht ein Muss. Sie kauen den Sand nach Fressbarem durch, graben sich Höhlen. Eine ganze Reihe von Fischen gräbt sich nachts im Sand zum Schlafen ein. Gern wird Livesand von Einsiedlerkrebsen und Garnelen und nützlichen Bodenschnecken durchsucht.

Wer ein Aquarium nach der Tiefsandbett-Methode (Deep Sand Bed=DSB) fahren möchte, benötigt eine ca.10cm hohe Sandschicht. Für Aquarien ohne DSB reicht im Allgemeinen eine Schicht von etwa 1-2cm aus. Für die Entscheidung über die Sandhöhe sind die Bedürfnisse Ihrer Tiere ausschlaggebend.

Vorteile:

  • enthält ein breites Spektrum natürlicher mariner Bakterien
  • enthält wichtige marine Bakterienstämme
  • wichtig für eine biologische Balance im Aquarium
  • baut Ammonium und Nitrit ab und unterstützt die Nitratentfernung
  • verkürzt die Einfahrphase erheblich
  • wichtig für zahlreiche Fische und Wirbellose

Tipp: Übrigens muss Live Sand vor seiner Verwendung nicht ausgewaschen werden.

 


Damit Fische gesundbleiben und Korallen gut wachsen und gedeihen, ist es in der Meerwasseraquaristik erforderlich die Wasserwerte stets gut im Auge zu behalten. Die richtigen Wasserwerte im Aquarium hängen vom Fischbesatz, den vorhandenen Algen und Korallen ab. Auch wenn das Wasser sauber aussieht, kann es stark belastet sein. Bei ungünstigen Werten können sich Krankheiten oder Algenplagen bilden. Für ein gesundes Aquarium ist eine regelmäßige Kontrolle der wichtigsten Wasserwerte unbedingt erforderlich.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen grundlegende Wasserwerte und deren Tests etwas näher vorstellen. Wie und womit Sie nach der Feststellung ungünstiger Wasserwerte korrigierend eingreifen können, werden wir Ihnen in weiteren separaten Beiträgen vorstellen.

Die wichtigsten Wassertests in der Meerwasseraquaristik:

pH-Test – Zur Bestimmung des pH-Wertes im Meerwasseraquarium (Säuregrad)
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch (alkalisch) ein Wasser ist. Reines Wasser reagiert bei einem Test neutral und hat immer einen pH-Wert von 7.  Überwiegen die sauren Bestandteile, sinkt der pH-Wert (pH < 7), überwiegen die basischen Komponenten, steigt der pH-Wert (pH > 7).
Der optimale pH-Wert im Meerwasseraquarium sollte zwischen 7,5 – 8,4 liegen. Dieser Wert entspricht den natürlichen Verhältnissen in unseren Ozeanen.

Zum besseren Verständnis nachfolgende Beispiele für sauer und basisch:
Zitronensaft hat einen durchschnittlichen pH-Wert von 2,4 (sehr sauer)
reines Wasser einen pH-Wert von 7,0 (neutral)
Seife hat einen durchschnittlichen pH-Wert von 9,0-10,0 (basisch)

Unser Besatz im Aquarium reagiert sehr sensibel auf starke Schwankungen des pH-Wertes, weshalb Sie starke Schwankungen im Aquarium unbedingt vermeiden müssen. Sie können solche Schwankungen, sowie ein zu starkes Absinken oder Ansteigen nur durch eine regelmäßige Kontrolle des pH-Wertes erkennen. Deshalb ist die regelmäßige Bestimmung des pH-Wertes eine grundlegende Aufgabe des Meerwasseraquarianers.

KH -Test – Zur Bestimmung der Karbonathärte (KH)
Die Karbonathärte (°dH) ist die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung des pH-Wertes des Wassers. Deshalb bezeichnet man die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung des pH-Wertes auch als Pufferfähigkeit.
Die Angabe für die Karbonathärte erfolgt in Grad deutscher Härte (°dH).
Im Meerwasseraquarium sollte die Karbonathärte zwischen 6 und 9 °dH liegen.

Bei einer zu geringen Karbonathärte kann es zu einem zu starken Absinken des pH-Wertes kommen, für Fische und Wirbellose lebensbedrohlich sein kann. Über diese Situation eines solchen „Säuresturzes“ haben Sie bestimmt schön öfters gelesen. Ein Säuresturz ist unbedingt zu vermeiden. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle erforderlich.
Die Devise viel hilft viel, ist aber an dieser Stelle unangebracht, denn eine zu hohe Karbonathärte im Meerwasseraquarium führt zu Kalkausfällungen und kann einen negativen Einfluß auf das Wachstum Ihrer Korallen haben.

Nitrit/Nitrat-Test – Zur Bestimmung der Nitrit-Konzentration (NO2) – und der Nitrat-Konzentration (NO3)
Nitrit-Ionen (NO2) und Nitrat-Ionen (NO3) entstehen im sogenannten Nitrifikationsprozess aus Ammonium (NH4).

Der Nitrifikationsprozess verläuft in zwei Stufen:
Im bakteriellen Prozess entsteht Nitrit.
Das Nitrit wird zu Nitrat umgesetzt.

Erhöhte Nitrat-Konzentrationen führen zu Wachstumsproblemen bei empfindlichen Korallen. Außerdem fördern sie das starke Wachstum von Algenaufwuchs. Zu hohe Nitrat-Werte können Algenplagen stark begünstigen.
Daher sollten die Nitrit- und die Nitrat-Konzentrationen des Aquarienwassers regelmäßig überprüft werden.
Nitrit sollte im Meerwasseraquarium unter 0,2 mg/l liegen.
Nitrat-Konzentrationen nicht über 20 mg/l liegen.
Wenn Sie Steinkorallen halten, sind die Nitratgehalte unter einem Wert von 10 mg/l anzustreben. Die Untergrenzen für Nitrat sind wie bei vielen Dingen in der Meerwasseraquaristik vom individuellen Besatz und den speziellen Bedingungen in Ihrem Aquarium abhängig.

Phosphat-Test (PO4) – Zur Bestimmung der Phosphat-Konzentration
Phosphate sind wichtige Nährstoffe aller Pflanzen und unersetzlich für den Energiestoffwechsel. Ein Gleichgewicht zwischen Phosphat-Entstehung und dem Verbrauch wäre der Idealfall, was aber wohl den wenigstens von uns Aquarianern gelingt.

In unseren Aquarien kann es durch verschiedene Ursachen mit der Zeit zu einem stetigen Anstieg des Phosphatgehaltes kommen. Prinzipiell wird so ein Anstieg durch Zersetzungsprozesse organischen Materials verursacht. Eine Ursache ist oft die viel zu reichliche Fütterung, sowie ein besonders hoher Fischbesatz. Die damit vermehrten Ausscheidungen belasten zunehmend das Wasser. Zusätzlich können Phosphate in Meerwasseraquarien die Ausscheidung von Calciumcarbonat zum Aufbau des Kalkskelettes bei Steinkorallen erschweren. Das führt zu Wachstumsproblemen bei Korallem.

Sogenannte Phosphat-Depots durch verrottende organische Substanzen sind unbedingt zu vermeiden. Diese sammeln sich mit der Zeit an schlecht umströmten, schwer zugänglichen Bereichen im Aquarium.
Zu hohe Phosphatwerte sind oft eine wesentliche Ursache für vermehrtes unerwünschtes Algenwachstum und deshalb zu vermeiden.

Aber auch zu niedrige Werte können auftreten. Sie entstehen durch einen sehr dichten Korallenbesatz und gleichzeitig die Haltung von sehr wenigen Fischen. Im Meer liegt der Phosphatgehalt im Allgemeinen bei ca. 0,06 mg/l. In Korallenriffen bei 0,01 – 0,02 mg/l.  Wie Sie an den unterschiedlichen Werten in der Natur sehen, hängt der angestrebte Phosphatwert von Ihrem individuellen Besatz ab. SPS-Korallen aus nährstoffarmen, gut umspülten Riffen verlangen deshalb viel geringere Phosphat-Werte, als ein Becken mit LPS- oder Weichkorallen bzw. Mischbecken.

Geben Sie unerwünschten Algenbewuchs keine Chance und entziehen Sie ihnen die Nahrung! Messen Sie regelmäßig die Phosphat-Konzentration in Ihrem Becken, um gezielt Maßnahmen ergreifen zu können.
Ammonium/Ammoniak-Test – Zur Bestimmung der Ammonium- und Ammoniak-Konzentration
Stickstoff aus Futterresten und organischen Abfällen wird durch Bakterien in Ammonium (NH4) umgewandelt.
Hat Ihr Aquarienwasser einen pH-Wert kleiner als 7 dominieren die weitgehend unbedenklichen Ammonium-Ionen. Weist das Wasser pH-Werte größer 7 auf, entsteht zunehmend gefährliches Ammoniak. Ammoniak ist deshalb gefährlich, weil es die Atmung beeinträchtigt und deshalb negative Auswirkungen auf die Gesundheit Ihrer Fische hat.

Nitrifizierende Bakterien wandeln In gut eingefahrenen Aquarien Ammonium recht schnell über die bereits erläuterten Nitrifizierungsstufen zu Nitrat um.  Fehlen ausreichende nitrifizierende Bakterien kann der Mangel schnell negative Auswirkungen zeigen.Überprüfen Sie deshalb besonders in der Anfangsphase diese Werte in Ihrem Aquarium.

Calcium – Magnesium – Zur hochpräzisen Bestimmung der Calcium- und Magnesium-Konzentration
Calcium und Magnesium sind für alle Meeresorganismen, die ein Kalkskelett besitzen wichtig. Sie spielen für das Wachstum von Steinkorallen und Kalkrotalgen eine wichtige Rolle, denn Caclium und Magnesium bilden die Grundbausteine ihres Kalkskeletts.  Beim Wachstum werden beide Komponenten verbraucht und müssen nachdosiert werden.

Der Calciumgehalt sollte bei 400-410 mg/l und der Magnesiumgehalt bei 1280-1320 mg/l liegen.
Für gesunde und dauerhaft schön wachsende Korallen ist es deshalb erforderlich beide Werte regelmäßige zu analysieren und bei Bedarf in der optimalen Menge nachzudosieren. Die Hersteller machen es uns Aquarianern recht einfach. Die Tests sind sehr gut verständlich und unkompliziert durchzuführen. Alle erforderlichen Reagenzien und Materialien, sowie einfache und gut verständliche Beschreibungen liegen den Produkten bei. Ein spezielles Wissen ist deshalb nicht erforderlich. Also haben Sie keine Scheu. Wassertests sind notwendig und für jederman durchführbar!


Anemonenfische sind aus der Meerwasseraquaristik nicht mehr weg zu denken und wohl jedem bekannt. Die in ihrer Anemone kuschelnden tropischen Fische sind ein wunderschöner Anblick, dem sich kaum ein Betrachter entziehen kann. Es gibt zahlreiche Arten, die sich im Vorkommen und Farbmuster unterscheiden. Der bekannteste Anemonenfisch ist der Clown-Fisch (Amphiprion ocellaris). In der Aquaristik sind seit einiger Zeit zu den zahlreichen Arten auch Neuzüchtungen, die sogenannten Designer-Fische, sehr beliebt. So gibt es vielfältige Zuchtformen in allen möglichen Nuancen von ganz schwarz bis fast rein weiß, sowie Raritäten.

Anemonenfische leben in der Natur im tropischen Indopazifik in Korallenriffen und sind dort stets in enger Verbindung mit ihrer speziellen Symbiose-Anemone anzutreffen. Die Symbiose-Anemone bietet den wehrlosen Anemonenfischen mit ihren nesselnden Tentakeln einen sicheren Schutz vor Fressfeinden. Deshalb entfernen sich Anemonenfische nie weit von ihrer Anemone.

Die passende Symbiose-Anemone sollte man diesen interessanten Tieren im Aquarium ebenfalls bieten. Finden Anemonenfische keine passende Anemone im Aquarium, nehmen sie oft aus der Not heraus „Anemonen-ähnliche“ Korallen als Ersatz. Das ist jedoch für die Tiere nicht optimal.  Sie sollten auf jeden Fall ihre spezielle Symbiose-Anemone bekommen.

Symbiose-Anemonen sind je nach Art u.a. Stichodactyla gigantea (Riesenaneone), Stichodactyla mertensi (Mertens Riesenanemone) und Heteractis magnifica (Prachtanemone).  Bei der Auswahl der richtigen Anemone für Ihre Anemonenfische sind Ihnen unsere Fachberater gern behilflich.

Wenn es ihren Anemonenfischen gut geht, laichen diese im Aquarium oft regelmäßig ab. Das Männchen putzt eine Fläche am Stein sauber. Harmonieren beide Partner wird anschließend der Laich an einem Stein oder ein anderes festes Substrat in der Nähe der Anemone befestigt. Ein spannendes Erlebnis für jeden Aquarianer, wenn er sieht, dass es seinen Tieren gut geht und sie sich vermehren wollen. Das Männchen kümmert sich intensiv um die Pflege des Laiches bis zum Schlupf. Die Aufzucht der Larven ist möglich, bedarf aber großer Erfahrung und ist leider nicht ohne weiteres möglich.

Anemonenfische sind nach dem Erreichen der Geschlechtsreife zunächst alle männlich. Sie leben in einer kleinen Gruppe. Das größte und dominante Tier in der Anemone wandelt sich vom Männchen zum Weibchen. Stirbt das Weibchen wird das nächstgrößte und stärkste Tier wieder ein Weibchen.

Anemonenfische sollten paarweise gehalten werden. Die Ernährung mit Lebend-, Frost- und Trockenfutter ist einfach und unproblematisch. So werden gern auch Mysis, Krill und Artemia gefressen. Wunderschöne Fische mit einem interessanten Verhalten!


Doktorfische haben ihren Namen von scharfen "Skalpellen" an der Schwanzwurzel, mit denen sich die tropischen Meeresfische wehrhaft verteidigen oder selbst angreifen können. Der zitronengelbe Doktorfisch Zebrasoma flavescens ist unter einer ganzen Reihe von Handelsnamen bekannt.

Er wird als Hawaii-Doktor, Zitronenflossen-Doktor, Gelber Doktorfisch, Gelber Seebader oder Gelber Segelflossendoktor bezeichnet.  Er ist einer der einfachsten Pfleglinge unter den Doktoren und aus der Meerwasseraquaristik nicht mehr wegzudenken. In einem Aquarium ab 500 l fühlt er sich wohl.

 


In unserern Märkten in Walterdorf, Hannover, Hamburg und Leipzig sind Seepferdchen (Hippocampus erectus) eingetroffen. Die wunderschönen Seepferde stammen aus einer deutschen Nachzucht.

Die anmutigen Hippos sind recht kräftig und robust. Sie werden ca.20 cm groß. Sie sollten in einem Artenbecken mit Möglichkeiten zum Festhalten, ohne nesselnde Tiere als Paar oder in einer Gruppe gehalten werden .Das Aquarium darf nur eine schwache Strömung haben. Die Freunde der Seepferdchen bezeichnen ihre Tiere liebevoll als Pferde und sprechen bei der Gruppenhaltung von einer Herde. Männliche Seepferde werden als Hengste bezeichnet.


Als "Cleaning Crew" bezeichnet man verschiedene Tiere, die wir gezielt einsetzen, um unser Becken regelmäßig von Futterresten, Aas, Algenaufwuchs und organischen Abfällen zu befreien. Zur fleißigen Putzkolonne kann man auch Tiere zählen, die sich als Borstenwurm- oder Glasrosenfresser nützlich machen.

Zur Cleanig Crew gehören auf jeden Falle Gehäuseschnecken die Algen fressen und Schnecken die den Boden umwälzen. Einsiedlerkrebse räumen als Allesfresser organischen Abfälle weg, verwerten zu Boden gesunkene und von den Fischen übersehene Futterreste. Aber auch Häutungsreste oder verendete Tiere stehen auf ihrem für uns nützlichen Speiseplan. Bestimmte Garnelen sind als Glasrosenfresser oder Helfer gegen Fischparasiten beliebt. Kleine Schlangensterne ernähren sich von organischen Abfällen. Einige Seeigel sind fleißige Algenfresser und pausenlos auf Algensuche im Aquarium unterwegs.

Für die Zusammensetzung der fleißigen Reinigungstruppe gibt es keine festen Vorgaben. Für welche Tiere man sich entscheidet und wie viele Tiere eingesetzt werden müssen um dauerhaft Erfolge zu erzielen, ist u.a. von der Größe des Aquariums und den speziellen Problemen individuell abhängig.

Eine Cleaning Crew für Ordnung und Sauberkeit im Aquarium ist auf jeden Fall sehr nützlich. Nicht zuletzt bereichert sie die Artenvielfalt in ihrem Aquarium.


Seepferchen, von den Haltern und Züchtern liebevoll Hippos genannt, hinterlassen bei den Betrachtern stets einen starken emotionalen Eindruck. Sie wirken gar nicht wie Fische, sondern eher wie Säugetiere, man ist fast geneigt sie zu knuddeln. Auf jeden Fall schließt jeder Betrachter diese wundervollen Tiere sofort ins Herz. Passend zum Namen werden Seepferdchengruppen nicht wie bei Fischen üblich Schwarm oder Gruppe, sondern Herde genannt….

Hippos sind in der Haltung und Pflege sehr anspruchsvoll, zumindest in der Eingewöhnungsphase. Da alle Seepferdchen inzwischen Nachzuchten sind, sind bei erfahrenen Meerwasseraquarianern die Aussichten auf eine erfolgreiche Eingewöhnung recht gut. Vom Züchter oder Fachhändler erhält man die notwendigen Tipps wie bereits akzeptiertes Futter, detaillierte Wasserwerte, Einrichtung und Lichtquantität.

Seepferdchen wollen kein klassisches Riffaquarium, sondern lieben das ruhige Wasser, nicht stressende Aquarienbewohner wie z.B. Leierfische und Garnelen sind für eine friedliche Koexistenz sehr gut geeignet. Bodengrundpflegende Tiere wie grabende Seesterne und Babyloniaschnecken die Futterreste verwerten sind sehr zweckmäßig und auch interessant. Vor allem die süßen Seehasen gehören zu unser Favoriten bei der Vergesellschaftung mit Hippos.

Bei den meisten Seepferdchen sind die Geschlechtsunterschiede einfach zu erkennen, die Zucht bis zum Schlupf ist auch ohne weiteres möglich. Das Aufziehen der Babys bzw. das Aufzuchtfutter und das Fütterungsmanagement stellt uns jedoch vor große Herausforderungen, an denen eine erfolgreiche Vermehrung oft scheitert.


Sie haben wenig Zeit oder möchten nicht erst Meerwasser aus Meersalz mühsam selbst anrühren?  Sie suchen ein Meerwasser mit konstanter Qualität für Ihre Korallen? Dann können wir Ihnen das Fiji Meerwasser von Tropic Marin empfehlen.

Das Fiji Meerwasser ist ein fertiges Meerwasser in einem praktischen 20 l Kanister. Es ist absolut einfach in der Handhabung. Sie müssen nichts selber abwiegen oder anrühren, sondern können den Wasserwechsel sofort und problemlos aus dem Kanister erledigen. Einfach das Fiji Meerwasser der Temperatur Ihres Aquariums anpassen und schon kann der Wasserwechsel in gewünschter Menge losgehen.Das fertige Fiji Meerwasser können Sie für den regelmäßigen Teilwasserwechsel verwenden, oder auch ein Nano zeitsparend und sicher damit starten.

Der Hersteller Tropic Marin hat übrigens sein Meerwasser „Fiji Meerwasser“ genannt, weil es alle wertvollen Spurenelemente enthält, so wie diese in der Tiefe der Fiji-See mit ihren traumhaften Korallen vorkommen.  Das Fiji Meerwasser ist bestens für Fische, Krebse und Korallen geeignet.


Der Faszination einer schönen Unterwasserlandschaft mit tropischen Meeresfischen und üppig wachsenden Korallen können sich wohl die wenigsten von uns entziehen. Wer ein Meerwasseraquarium pflegt, möchte den Anblick seines schönen Wohnzimmerriffes mit eindrucksvollen Korallen und farbenfrohen Fischen nicht mehr missen. Die Meerwasseraquaristik ist in der heutigen Zeit nicht mehr nur etwas für Experten, sondern auch für Anfänger bestens geeignet.

Der MEGAZOO bietet Ihnen in sieben Märkten alles was Sie für Ihr salziges Hobby benötigen. Wir verfügen über jahrelange Erfahrungen auf dem Gebiet der Meerwasseraquaristik. Unsere MEGAZOO-Märkte finden Sie in Berlin-Lankwitz, Hamburg Bergedorf, Hannover, Henstedt-Ulzburg, Nova-Eventis, Rostock-Bentwisch und Schönefeld OT Waltersdorf.

Es gibt verschiedene Methoden und Möglichkeiten ein Meerwasseraquarium zu betreiben. Ob Sie bereits ein Profi sind oder neu in die Meerwasseraquaristik einsteigen, wir halten für Sie ein großes Sortiment bereit.

In allen MEGAZOO Filialen finden Sie den Fachbereich Meerwasser mit einer großen Auswahl an Aquarien, Technik, Produkten und Meerestieren. Unsere Fachberater unterstützen Sie gern mit ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen.

Seit Ende 2018 hat unser neuer Meerwasser Online-Shop 24 Stunden am Tag das ganze Jahr für Sie geöffnet und ist Deutschland weit erreichbar. Aquarien, Technik, Meersalz, Futter und Zubehör beim MEGAZOO kaufen ist nun ganz bequem auch von zu Hause aus zu jeder Tageszeit möglich.

Besonders in der Meerwasseraquaristik geht der technische Fortschritt mit großen Schritten voran. Ob moderne LED-Beleuchtungen, programmierbare Pumpen oder die vollständige Kontrolle und Steuerung der gesamten Aquarientechnik übers Handy, wir präsentieren Ihnen stets den aktuell technischen Fortschritt der Meerwassertechnik.

Dem Meerwasseraquarianer steht eine große Produktpalette zur Verfügung. Alles was zum Leben, Wachsen und Gedeihen seiner Meerestiere erforderlich ist finden Sie beim MEGAZOO. Ob Aquarien, Strömungspumpen, Beleuchtungen, Filter, Meersalz, Pflegemittel oder spezielle Futtersorten, Ihnen steht ein umfangreiches Sortiment zur Auswahl.

Plug-and-Play Aquarien sind bereits mit dem gesamten technischen Zubehör ausgestattet. Einfach aufbauen und fertig. Oder, wer es gern individuell möchte, kann sich seinen Traum eines Meerwasseraquariums aus der Vielzahl der angebotenen Produkte selbst modular zusammenstellen. Entsprechend Ihrer Vorstellungen können Sie zwischen Aquarium als dekorative Raumteiler, für die Aufstellung an der Wand oder einer Zimmerecke wählen. Und die kleinsten unter den Aquarien, die Nano-Becken, ermöglichen es ein Meerwasseraquarium bereits auf engstem Raum zu verwirklichen oder können zur Aufzucht von Jungtieren verwendet werden.

Bei der Neueinrichtung eines Meerwasseraquariums ist es dank moderner Produkte, wie qualitativ hochwertiger Salze, dem Einsatz von Wasseraufbereitern, Starterbakterien und Nitrifizierender Bakterien nicht mehr erforderlich wochen- und monatelang mit dem Tierbesatz zu warten. Zusätzlich verkürzt der Einsatz von Live Sand, lebender Steine oder Life Rock die Einfahrphase erheblich. Eine Alternative zu lebenden Steinen aus Riffen ist Riffgestein aus fossilem Aragonit. Das Gestein wird ausschließlich aus trocken gefallenen Riffen gewonnen. Unter den Sandsorten können Sie die Farbe, Körnung und Herkunft wählen.

Um Leitungswasser für Ihr Meerwasseraquarium verwenden können, ist der Einsatz einer Osmoseanlage sehr zu empfehlen. Mit einer Osmoseanlage wird Leitungswasser durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran gedrückt. Dadurch werden Verschmutzungen und Wasserbelastungen zurückgehalten. Die Membrane ist das Herzstück einer Osmoseanlage und für die Qualität des Reinwassers entscheidend. Das gewonnene gereinigte Leitungswasser können Sie für Meer- und Süßwasseraquarien verwenden.

Damit Ihre Korallen gut wachsen, sich Fische und niedere Meerestiere wohlfühlen ist die Auswahl eines qualitativ hochwertigen Meersalzes in der optimalen Zusammensetzung wichtig. Für die Meerwasseraquaristik stehen zahlreiche Meersalze zur Verfügung. So gibt es universell einsetzba-re Meersalze für die Haltung von Fischen, Korallen und Wirbellosen. Sie enthalten alle Haupt- und Spurenelemente des tropischen Meerwassers und sind deshalb die ideale Basis für die Pflege aller Meeresorganismen im Aquarium. Ein hoher Anteil an puffernden Substanzen im Meersalz stabili-siert den pH-Wert und vermeidet dadurch Schwankungen, die den Tieren schaden können. Für ein Riffaquarium mit vielen Steinkorallen speziell hergestellte Meersalze enthalten eine optimale Kon-zentration an Calcium und Magnesium, sowie zahlreiche Spurenelemente.

Meersalze mit probiotischen Bakterien sind besonders für Fische und Garnelen, sowie zur Neuein-richtung eines Beckens geeignet. Meersalze speziell für Nano-Aquarien ermöglichen eine einfache Dosierung für sehr kleine Becken. Neu ist konzentriertes Meerwasser zum Verdünnen und ge-brauchsfertiges Meerwasser im Kanister.

Für welches Meersalz Sie sich auch entscheiden, es sollte zu Ihrem Aquarium und seinem speziel-len Besatz passen. Wichtig ist eine gute Löslichkeit und eine ausreichend starke Pufferkapazität. Es sollte auf jeden Fall frei von Nitraten, Phosphaten und anderen unnatürlichen Anreicherungen sein. Test-Kits zur Ermittlung von Wasserwerten stehen dem Aquarianer zur Seite, um die wichtigsten Wasserwerte immer gut im Auge zu behalten und mit der gezielten Zugabe von Spurenelementen optimal nach seinen Bedürfnissen einzustellen.

Der technische Fortschritt in der Aquaristik ist auch besonders bei der Beleuchtung zu erkennen. Die Beleuchtung eines Meerwasseraquariums ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Pflege von Steinkorallen. Damit SPS und LPS Korallen wachsen und gedeihen sind sie durch ihre Zooxanthellen (Symbiosealgen) auf das richtige Lichtspektrum und ausreichend Licht angewiesen.

LED-Beleuchtungen bieten ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten, die mit T5 und T8, sowie HQI-Beleuchtungen nicht möglich waren. Demensprechend steht dem Aquarianer eine breite Auswahl an Beleuchtungen zur Verfügung. LED-Beleuchtungen können in einem Leuchtbalken installiert sein, auf dem Aquarienrand mit Hilfe eines Schienensystem oder frei über dem Becken hängend angebracht werden. Zahlreiche Model-le können vom Aquarianer modular individuell zusammengestellt werden. Neuester Trend sind WLAN fähige steuer- und programmierbare LED-Beleuchtungen und ihre Kontrolle und Steuerung über Smartphone.

Ob Dimmbarkeit, Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Mondlicht, Wettersimulationen, natürlich aussehender „Kringeleffekt“ - LED-Beleuchtungen lassen fast keine Wünsche offen. Darüber hin-aus sind LED-Beleuchtungen besonders Energieeffizient. Pumpen, Abschäumer, Filtertechnik entwickelt sich ständig weiter. Strömungspumpen, die die Wellenbewegung wie im Meer gestalten und die Korallen gut umströmen, sind besonders wichtig damit sich kein Schmutz auf ihren Korallen ablagert. Abschäumer und Filter sorgen für sauberes unbelastetes Wasser. Eine optisch schöne Lösung ist die Unterbringung der gesamten Filtertechnik in einem Filterbecken im Unterschrank einer Aquarienkombination. Aber auch Außen- oder Innen-filter sind eine mögliche und oft genutzte Variante, um klares Wasser im Becken zu sichern.

In den von uns als „Boot“ bezeichneten großem Korallen-Verkaufsanlagen in den MEGAZOO Märkten sind qualitativ hochwertige Steinkorallen, Weichkorallen, Krustenanemonen und Raritäten gut sichtbar für Sie präsentiert. So können Sie sich Ihre Wunschkorallen bequem und in aller Ruhe anschauen und aussuchen. SPS-Korallen haben sich dank moderner Meerwassertechnik und hochwertige Produkte in den letzten Jahren zu sehr beliebten Steinkorallen entwickelt. Waren besonders SPS-Korallen in den Anfängen der Meeresaquaristik kaum haltbar, gelingt es heute mit modernster technischer Ausstattung, hochwertigen Meersalzen, Spurenelementen und Futtermitteln ein beeindruckendes Wachstum, schönes Polypenbild und kräftige Farben zu erzielen. Super schöne klassische und immer neue Arten und Farbvarianten von Seriatopora und Montipora SPS-Korallen begeistern Aquarianer. Schöne Rifflandschaften zu gestalten gelingt zum Beispiel mit der sehr beliebten filigranen Dornenkoralle Seriatopora hystrix, Seriatopora caliendrum , Montipora hoffmeisteri und vielen mehr.Pocillopora-Korallen entwickeln sich prächtig und bilden große Korallenstöcke.

Aber nicht nur die SPS-Korallen sehen toll aus. Wunderschöne großpolypige Steinkorallen (LPS) sind aus der Meeresaquaristik nicht mehr weg zu denken. LPS-Korallen, wie zBsp. die Wunderkoralle Catalaphyllia jardinei, Hammerkorallen (Euphyllia), Margeritenkorallen (Goniopora und Alveopora), Blastomussa, Acanthastrea, Trachiphylla, Caulastrea sind sehr dekorativ und entwickeln sich dank moderner Aquaristik prächtig. Zahlreiche weitere, farbenprächtige Arten stehen dem Aquarianer zur Gestaltung seiner persönlichen Unterwasserlandschaft zur Verfügung.

Die Artenvielfalt eines Meerwasseraquarium zeigt sich in und Weichkorallen, Anemonen, Zoanthus-Krustenanemonen, Garnelen, Muscheln und Schnecken. Damit Sie viel Freude an Fischen haben sind bei der der Auswahl von Fischen bestimmte Kriterien zu beachten. Hierzu zählt die Beckengröße, die Haltung als Einzeltier, als Paar, in einer Gruppe oder im Schwarm, die Harmonie zum übrigen Besatz und die Futterbedürfnisse zu beachten.

Wer denkt beim Thema Meeresaquarium nicht sofort an die hübschen Clownfische, die sich in ihre Anemone kuscheln. Anemonenfische sind wohl die bekanntesten Fische in der Meerwasseraquaristik überhaupt. Die tropischen Fische leben zu ihrem Schutz je nach Art in ganz bestimmten Partneranemonen, die ihnen im Aquarium zu ihrem Wohlbefinden zur Verfügung gestellt werden sollten. Anemonenfische sind keine guten oder ausdauernden Schwimmer und halten sich deshalb am liebsten zwischen den Tentakeln ihrer Partneranemone auf. Das bekannte "Kuscheln" in Anemo-nen ist ein wunderschöner Anblick, dem sich wohl kaum ein Betrachter entziehen kann. Zu den bekannten Amphiprion und Premnas-Arten kommen immer neue Zuchtformen in den Handel. Für die Anemonenfisch-Freunde sind seltene Anemonenfisch-Zuchtformen, sogenannte Designertie-re, zum Beispiel Frostbite, Lightning Maroon, Golden Nugget und Magnifica in unseren MEGAZOO Märkten erhältlich.

Bekannt und beliebt sind Doktorfische. Doktorfische haben ihren Namen von ein bis zwanzig scharfen „Skalpellen“ oder Dornfortsätzen an der Schwanzwurzel, welche zum Angriff und zur Verteidigung eingesetzt werden können. Die tropischen Fische sind Dauerfresser und benötigen eine ausgewogene Ernährung. Die Haltung der wunderschönen tagaktiven Fische ist etwas anspruchsvoller. Sie benötigen viel Schwimmraum und sind je nach Art nur für große bis sehr große Aquarien geeignet. Doktorfische stellen hohe Ansprüche an die Wasserqualität und sind nur für den erfahrenen Aquarianer geeignet. Der Hawaii-Doktor (Zebrasoma flavescens) ist der beliebteste Doktor im Meerwasseraquarium und einer der einfachsten Pfleglinge unter den Doktoren.

Die Familie der Grundeln umfasst zahlreiche Arten. Die Goldstirn-Schläfergrundel (Valencienna Strigata) und die Sechspunkt-Schläfergrundel (Valencienna sexguttata) sind bei Aquarianern sehr beliebt. Die bodenbewohnenden Fische haben einen langgestreckten Körper und einen bulligen Kopf. Einige Arten buddeln fleißig im sandigen Boden, was bei der Gestaltung des Aquariums beachtet werden sollte. Wichtig ist eine ausreichend hohe Sandschicht im Aquarium einzubringen. Der Sand sollte fein und nicht scharfkantig sein. Andere Arten haben diese Eigenschaft nicht.

Besonders interessant sind Grundeln, die mit einem Partnerkrebs zusammenleben. Es wird empfohlen solche Arten beim Kauf ebenfalls mit einem Partnerkrebs zu halten. Beispielgebend sei hier die Zitronen-Wächtergrundel Cryptocentrus cinctus mit ihrem Alpheus Partnerkrebs genannt. Die Grundel bewacht den Eingang und der Partnerkrebs buddelt und sorgt für Futter. Eine wunderschöne Gemeinschaft. Grundeln sind relativ einfach in der Pflege. Sie gehören mit durchschnittlich ca. 10 cm Länge in der Mehrzahl zu den kleineren Aquarienfischen.

Sehr gute Erfolge sind in den letzten Jahren bei der Haltung und Zucht von Seepferchen zu verzeichnen. Seepferdchen, von den Haltern und Züchtern liebevoll Hippos genannt, hinterlassen bei den Betrachtern stets einen starken emotionalen Eindruck. Sie wirken gar nicht wie Fische. Auf jeden Fall schließt jeder Betrachter diese wundervollen Tiere sofort ins Herz. Passend zum Namen werden Seepferdchengruppen nicht wie bei Fischen üblich Schwarm oder Gruppe, sondern Herde genannt.

Hippos sind in der Haltung und Pflege sehr anspruchsvoll, zumindest in der Eingewöhnungsphase. Da alle Seepferdchen inzwischen Nachzuchten sind, sind bei erfahrenen Meerwasseraquarianern die Aussichten auf eine erfolgreiche Eingewöhnung recht gut. Vom Züchter oder Fachhändler erhält man die notwendigen Tipps wie bereits akzeptiertes Futter, detaillierte Wasserwerte, Einrichtung und Lichtquantität.

Seepferdchen wollen kein klassisches Riffaquarium, sondern lieben das ruhige Wasser, nicht stressende Aquarienbewohner wie z.B. Leierfische und Garnelen sind für eine friedliche Koexistenz sehr gut geeignet. Bodengrundpflegende Tiere wie grabende Seesterne und Babyloniaschnecken die Futterreste verwerten sind sehr zweckmäßig und auch interessant. Vor allem die süßen Seehasen gehören zu den Favoriten bei der Vergesellschaftung mit Hippos.

Weitere beliebte Fische für Meerwasseraquarien sind Fahnenbarsche, Feenbarsche, Feilenfische, Korallenwächter, Seenadeln, Zwergbarsche, Kardinalbarsche, Zwergkaiser, Lippfische, um einige stellvertretend zu nennen. Für die Ernährung und Gesundheit der Aquarienfische steht ein umfangreiches Sortiment an Trockenfutter, Lebendfutter und Ergänzungsfutter zur Verfügung. Verschiedene Zusammensetzungen, Formen und Größen sind bestens auf die speziellen Bedürfnisse unserer Pfleglinge abgestimmt. Futterpellets, Flockenfutter, Futterringe, Plankton, Algen, Vitamine, Knoblauch für eine erhöhte Akzeptanz u.s.w., für jeden Bewohner unserer Aquarien ist etwas dabei. Grünalgen und Braunalgen sind eine nahrhafte Ergänzung für alle weidenden Fische, besonders für Doktor-, Kaiser- und Lippfische, zahlreiche Riff- und Korallenbarsche und einige Falterfischarten. Algen enthalten wertvolle Spurenelemente, die wichtig für die Verdauung sind und den Stoffwechsel von Fischen unterstützen.

Eine wichtige Rolle in der Meeresaquaristik spielen die Wirbellosen, wie Garnelen, Schnecken, Muscheln, Einsiedlerkrebse u.s.w. Sie werden aufgrund ihrer wichtigen Funktion als Resteaufräumer gern als "Cleaning Crew" gekauft. Als Cleaning-Crew bezeichnet man verschiedene Tiere, die gezielt zusammengestellt und eingesetzt werden, um Aquarien regelmäßig von Futterresten, Aas, Algenaufwuchs und organischen Abfällen zu befreien. Zur fleißigen Putzkolonne kann man auch Tiere zählen, die sich als Borstenwurm- oder Glasrosenfresser nützlich machen.

Gehäuseschnecken die Algen fressen und Schnecken die den Boden umwälzen gehören ebenfalls zu den nützlichen Wirbellosen. Einsiedlerkrebse räumen als Allesfresser organischen Abfälle weg, verwerten zu Boden gesunkene und von den Fischen übersehene Futterreste. Aber auch Häutungsreste oder verendete Tiere stehen auf ihrem für uns nützlichen Speiseplan. Bestimmte Garnelen sind als Glasrosenfresser oder Helfer gegen Fischparasiten beliebt. Kleine Schlangensterne ernähren sich von organischen Abfällen. Einige Seeigel sind fleißige Algenfresser und pausenlos auf Algensuche im Aquarium unterwegs.Für die Zusammensetzung der fleißigen Reinigungstruppe gibt es keine festen Vorgaben.

Für welche Tiere man sich entscheidet und wie viele Tiere eingesetzt werden, um dauerhaft Erfolge zu erzielen, ist vom jeweiligen Aquarium abhängig. Für welches Aquarium, technische Ausstattung und individuellen Besatz Sie sich entscheiden, sie finden ein großes Sortiment und namhafter Hersteller wie AquaMedic, Tropic Marin, Red Sea, Microbe Lift, EHEIM in unseren Märkten, sowie in unserem Meerwasser Online-Shop.    

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