Die ersten neuen Bewohner für das Schauterrarium in unserer neuen Filiale in Hamburg-Osdorf (Eröffnung April 2023) sind schon eingetroffen - wunderschöne junge deutsche Nachzuchten des Grünen Hundskopfschlinger (Corallus caninus). Gerade einmal 6 Monate jung sind die Kleinen und noch ganz in Rot-Orange gehalten – ihre strahlend grüne Färbung mit weißen Flecken erhalten sie erst mit zunehmenden Häutungen. Der „Farbwechsel“ kündigt sich über grüne Verfärbungen an, welche nach und nach das Jugendkleid verdrängen. Mit etwa 12 Monaten ist die Umfärbung für gewöhnlich abgeschlossen.
Der natürliche Verbreitungsraum von Corallus caninus sind die Bäume der tropischen Regenwälder von Brasilien und Guyana. In belaubten Astgabeln fühlen sie sich wohl und legen ihren Körper in Schlingen über den Ast, während der Kopf auf dem Körper ruht – ein Bild, welches vielen vom Grünen Baumpython bekannt ist.

Da Corallus caninus die meiste Zeit in einem Baum oder auf einem Ast, verbringt, ist die Höhe viel wichtiger als die Länge des Vivariums. Genügend robuste Äste, um die sie sich winden können, müssen vorhanden sein. Diese Äste sollten mindestens so dick sein wie die Schlange selbst, wenn nicht noch dicker. Laub trägt dazu bei, dass sie sich geschützt und sicher fühlen.
Bei Temperaturen von 27 bis 30 Grad Celsius fühlen sie sich wohl, für ein natürliches Temperaturgradient sollten auch „kühlere“ Plätze von 23 bis 26 Grad Celsius vorhanden sein. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 60 und 90%. Nachts darf die Temperatur gerne etwas absinken.

Der grüne Hundskopfschlinger kann eine Länge von ca. 200 cm erreichen und bei guter Pflege bis zu 20 Jahre alt werden. Der recht große, dreieckige Kopf mit wachen grünen Augen verschafft den Tieren ein imposantes Aussehen. Vom höchstmöglichen Liegepunkt aus beobachten diese Schlangen ihre Umgebung. Dank der auffällig großen Labialgruben können auch bei Dunkelheit Beutetiere, wie beispielsweise Vögel oder Kleinsäuger lokalisiert werden. In der Heimtierhaltung von Corallus caninus sind größere Zeitintervalle zwischen den Fütterungen sinnvoll, um den Tieren ein artgerechtes sowie gesundes und langes Leben zu ermöglichen. Sie haben einen recht langsamen Stoffwechsel und halten sich nicht an einen vom Halter festgelegten, wöchentlichen „Fütterungsplan“, sondern schaffen sich einen eigenen.

Corallus caninus gehört zu den Boaschlangen und bringt lebende Junge zur Welt, wobei pro Wurf mit 15 – 20 Jungen zu rechnet ist. Die Jungtiere sind sofort selbstständig. 

Der Grüne Hundskopfschlinger gilt nach BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) als besonders geschützt und ist auch meldepflichtig. In ihren Herkunftsgebieten gibt es extra Fang- sowie Handelsbeschränkungen zum Schutz dieser Art.

Auf den Bildern sehen sie unsere 3 Jungtiere und darauf folgend die stolzen Eltern.
Kommen Sie gerne vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Filiale in Hamburg-Osdorf ab April 2023!

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In Rostock haben wir verschiedene, besonders schöne Tausendfüßer erhalten. Die kleinen „Wühler“ aus Afrika bestechen durch ihre tollen Farben - vor allem gilt dies für den braunen Tausendfüßer (Telodeinopus aoutii), welcher ein interessantes Muster an seinen Beinen trägt. Dieser recht lebhafte Tausendfüßer klettert gerne und wird bis zu 18 cm groß und gehört damit zu den mittelgroßen Arten. Etwas kleiner bleibt der gelbgebänderte Tausendfüßer (Millipede spec.) mit seinen bis zu 6 cm. Mit bis zu 26 cm ist der schwarze Tausendfüßer (Spirostreptus spec.) der Größte von den dreien.
Die nachtaktiven Tausendfüßer fühlen sich in einem Waldterrarium mit hohem Bodengrund wohl, welcher beispielsweise aus Terra Basis besteht und mit Laub und Moos bestückt ist. Mindestens 10 cm sollte diese Bodengrundschicht betragen, damit die kleinen Krabbler sich auch zurückziehen und in Ruhe häuten können. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei mind. 60% liegen und die Temperatur um die 25 Grad Celsius. Kork und kleine Äste dienen zur Dekorationen sowie zur Beschäftigung der Tausendfüßer und natürlich auch als Rückzugsort. Weißfaules Holz sollte ebenfalls vorhanden sein und spezielles Futter für Wirbellose mit Futterkalk oder Sepia ist für den Aufbau des Exoskeletts notwendig. Auch Laub, Obst oder Fischfutter werden gerne angenommen. Da die Tausendfüßer auch gerne einmal echte Pflanzen im Terrarium probieren, sollten keine giftigen Pflanzen im Terrarium verwendet werden.

Kommen Sie gerne vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 

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"Schau mir in die Augen" - diese wunderschönen Korallenfinger mit ihren blauen Augen können einen wahrlich um den Finger wickeln.
Diese besonders hübsche Zuchtform von Litoria Caerulea stammt ursprünglich aus Australien/Neuguinea, unsere Frösche sind aber natürlich deutsche Nachzuchten.
Sie benötigen ein Regenwaldterrarium von mindestens 100 x 40 x 80 cm (Mindestmaße für erwachsene Tiere) und können bei guter Pflege bis zu 15 Jahre alt und 12 cm groß werden.
Unsere niedlichen Korallenfinger "Blue Eyes" ernähren sich von Insekten und fühlen sich bei einer Luftfeuchte von 60 - 90 % so richtig wohl.

Bitte fragen Sie bei Interesse über das Kontaktformular nach, ob das von Ihnen gewünschte Tier in Ihrer Filiale verfügbar ist. 

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Wir haben wunderschöne junge deutsche Nachzuchten der geschmückten Dornschwanzagame in unseren Filialen Hamburg-Bergedorf und Hannover erhalten. Die geschmückte Dornschwanzagame (Uromastyx ocellata) ist tagaktiv und bewohnt die Felswüsten Ostafrikas rund um das rote Meer.

Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 16,5 cm und einer durchschnittlichen Gesamtlänge von etwa 30 cm gehören sie zu den kleineren Arten der Gattung der Dornschwanzagamen. Männchen zeigen eine prächtige rote, leicht bläuliche bzw. dunkel- bis hellgrüne Färbung, die Weibchen sind weniger farbintensiv. Diese Dornschwanzagamen leben sowohl als Einzelgänger, aber auch in kleineren Gruppen.

Da die geschmückte Dornschwanzagame gerne klettert, sollte das Terrarium eine entsprechende Höhe aufweisen, sodass Kletteräste, Felsvorsprünge und beispielsweise auch eine Kletterrückwand ihren Platz finden können. Die Mindestmaße eines Terrariums für ein Pärchen können mit der Kopf-Rumpf-Länge (KRL) errechnet werden – die Formel dazu lautet: 5fache KRL x 4fache KRL x 3fache KRL (Länge x Breite x Höhe). Wenn mehr als zwei Tiere zusammengehalten werden sollen, muss die Grundfläche für jedes weitere Tier um 15% vergrößert werden. Da die geschmückte Dornschwanzagame sehr bewegungsaktiv ist, sollte das Terrarium deutlich größer sein. Wir empfehlen für ausgewachsene Tiere ca.  mind. 150 x 120 x 90 cm, um eine artgerechte Haltung zu ermöglichen. 

Ein grabfähiger Untergrund wie ein Sand-Lehm-Gemisch ist wichtig, damit die Tiere nach Herzenslust graben können, um eigene Rückzugsplätze anzulegen. Dieses Verhalten ist recht individuell, einige Dornschwanzagamen graben kaum bis gar nicht, während andere ein richtiges Tunnelsystem anlegen.

Bei Temperaturen zwischen 30° – 40° Celsius fühlen sie sich wohl, wobei die Temperatur auch in den Rückzugsplätzen mindestens 28° Celsius betragen sollte, da die Tiere sonst recht träge werden. Für die Sonnenplätze dagegen wird eine Temperatur von ca. 55° Celsius angestrebt, weil diese hohen Temperaturen für die Verwertung der Nahrung unentbehrlich sind.

Geschmückte Dornschwanzagamen sind omnivor und ernähren sich im erwachsenen Alter hauptsächlich pflanzlich mit nur einem geringen Anteil an tierischer Nahrung. Bei Jungtieren ist dieses Verhältnis ausgeglichen. Die tierische Nahrung besteht aus verschiedenen Insekten unterschiedlicher Größe; die pflanzliche Nahrung setzt sich aus u.a. aus Kräutern, Blüten zusammen. Zusätzlich kann Trockenfutter in Form von Linsen, Reis, Erbsen, Hirse und weiteren Getreidekörnern angeboten werden. Das Futter sollte immer mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert werden, um einen Nährstoffmangel bei den Tieren zu vermeiden. Sepiaschale kann zur freien Verfügung immer gereicht werden.

Die geschmückte Dornschwanzagame gilt nach BArtSchV als besonders geschützt und ist auch meldepflichtig. Da sie in der Wüste leben, genügt ihnen eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50%, welche nachts gerne ein wenig höher sein darf. 

Kommen Sie gerne vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Der Rübenschwanz-Viperngecko (Hemidactylus imbricatus) ist über Halbwüsten und Wüsten des Iranischen Hochlands bis nach Pakistan verbreitet. Ausgewachsen erreichen sie eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 6,5 cm, wobei die Männchen etwas kleiner bleiben. Der Schwanz des Geckos hat das Aussehen einer Rübe - deshalb der erste Teil seiner deutschen Bezeichnung. Den zweiten Teil seines Namens verdankt er den Zischlauten bzw. Fauchgeräuschen, die er von sich gibt, wenn er sich bedroht fühlt.
Die kleinen Geckos verstecken sich tagsüber in Felsspalten und werden erst mit der Dämmerung aktiv. Auf dem Speiseplan stehen Insekten, wie beispielsweise Grillen, die zusätzlich mit Mineralpuder bestäubt werden. 
Sie können in einem Terrarium ab 60 x 30 x 30 cm gehalten werden, wobei mehr natürlich immer besser ist. So lässt sich auch besser ihr naturnaher Lebensraum mit vielen Steinaufbauten und Strukturen gestalten, welcher für die hübschen Geckos eine echte Bereicherung ist. Sie fühlen sich bei Temperaturen von 28 Grad wohl und genießen natürlich wärmere Sonnenplätze.
Da sie in der Wüste leben, genügt ihnen eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50%, welche nachts gerne ein wenig höher sein darf. Gerne wird auch, vor allem in der Häutung, eine Wet-Box (Höhle mit angefeuchtetem Sphagnum-Moos) angenommen.

Kommen Sie gerne vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Die Magdalena Strumpfbandnatter (Thamnophis eques scotti) gilt als seltene Unterart der Mexikanischen Strumpfbandnatter und bewohnt ausschließlich das Gebiet um den Lao de Magdalena (Mexiko), welcher sich 1380 m über dem Meeresspiegel befindet. Dort leben die Nattern in einer halb-aquatischen Lebensweise und können gut beim Schwimmen durch den See beobachtet werden.

Die hübschen Strumpfbandnattern sind in hellen Gelb-, Braun- und/oder Grüntönen gefärbt und tragen einen gelb bis braunen Rückenstreifen. Da sie noch nicht lange gezüchtet werden, ist ihr Erscheinungsbild noch sehr ursprünglich. 
Da sie jedoch recht einfach gehalten werden können, dürften in naher Zukunft einige interessante Farb- und Mustervarianten auftreten.

Magdalena Strumpfbandnattern benötigen ein Terrarium mit den Mindestmaßen von 160 x 95 x 65 cm sowie einen großzügigen Wasserteil, in welchen sie komplett hineinpassen, um sich wohlzufühlen. Der Bodengrund sollte mit Moos bedeckt sein. Gerne sonnen sich diese halb-aquatischen Nattern auch einmal unter dem Wärmespot. Sie gelten als gute Fresser und ernähren sich von Fischen und Würmern. Ab und an darf auch eine Maus auf dem Speiseplan stehen.

Unsere Magdalena Strumpfbandnattern sind natürlich deutsche Nachzuchten und freuen sich in den Filialen Waltersdorf und Hamburg-Bergedorf auf Ihren Besuch!

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Die neugierige Springspinne (Phidippus regius) bewohnt momentan unsere Terraristik-Abteilung in Henstedt-Ulzburg. Die Kleinen - sie erreichen bis zu 2,2 cm - sind besonders niedlich und tagaktiv. 

Ihr Sehvermögen übertrifft das von Vogelspinnen um Längen und man kann gut beobachten, wie sie uns mit ihren kleinen Köpfchen nachschauen. Da sie sehr klein sind und leicht zwischen den Scheiben eines Terrariums entweichen können, werden sie meist in 20er Würfelterrarien mit Fallscheibe gehalten.

Anders als andere Spinnen lauert die Springspinne ihrer Beute auf und springt dann flink auf diese, um sie zu überwältigen. Zwar verfügen Springspinnen über Spinndrüsen, doch Netze bauen sie damit nicht. Einige Springspinnen nutzen den Faden aus Spinnenseide bei ihren Sprüngen, um wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren zu können. Die Spinnenseide wird auch zum Bau von Eikokons genutzt. 

Kommen Sie gerne vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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In unserer Filiale in Schönefeld OT Waltersdorf sind diese hübschen "Bartträger" eingetroffen - die Zwergbartagamen (Pogona henrylawsoni). Als kleinste Vertreter unter den Bartagamen - sie erreichen eine maximale Kopf-Rumpf-Länge von etwa 15 cm - stammen sie ursprünglich aus dem Nordosten Australiens, insbesondere Queensland, und erfreuen sich großer Beliebtheit in der Terraristik. Sie leben auf Schwarzerdeböden mit wenig Vegetation.

Gut erkennen kann man die Zwergbartagamen an ihrem rundlichen Kopf, welcher auch weniger ausgeprägte Stacheln besitzt. Besonders auffällig ist auch, dass sie ihren dezenten Bart nur leicht aufstellen können, ganz im Gegensatz zur "gewöhnlichen" Bartagame (Pogona vitticeps). Diese Eigenschaften verleihen den Zwergen ein kompakteres und drolliges Aussehen.

Für eine kleine Gruppe ausgewachsener Zwergbartagamen - entweder nur Weibchen oder ein Männchen und mehrere Weibchen - eignet sich ein Terrarium mit Mindestmaßen von 120x60x80 cm. Die bodenbewohnenden Zwerge laufen gerne und viel, deshalb sollte ihnen ausreichend Lauffläche geboten werden. Für die kleinen Bewohner Australiens sind Wärme und UV-Licht besonders wichtig - die Temperatur sollte zwischen 25 - 35 Grad Celsius mit lokalen Wärmespots bis zu 55 Grad Celsius liegen. Eine Luftfeuchte von 40% ist tagsüber ausreichend, nachts darf diese, mit absinkender Temperatur, gerne etwas ansteigen.

Für Bewohner von trockenen Steppengebieten, wie es die Zwergbartagamen sind, bietet sich auch eine Wetbox an. Diese wird mit angefeuchteter Substrat wie Kokoserde oder Terrariensand gefüllt. So können sich die Zwerge stets selbst aussuchen, ob sie gerade eine höhere Luftfeuchtigkeit benötigen. Zwergbartagamen ernähren sich, wie ihre großen "Verwandten", von Insekten wie beipielsweise Heimchen, Grillen oder Schaben sowie pflanzlicher Kost. Insekten sollten immer mit einem hochwertigen Vitamin-Mineralpulver eingestäubt werden, um für eine optimale Nährstoffversorgung und Gesundheit der Zwergbartagamen zu sorgen.

Kommen Sie gerne vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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In unserer Filiale in Hamburg-Bergedorf haben wir 4 wunderschöne Zwerggürtelschweif-Nachzuchten erhalten. Die interessanten Bewohner der afrikanischen Steppe leben zwischen Steinhaufen und können eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu ca. 9 cm erreichen. Mit der bräunlichen Färbung sind diese tagaktiven Tiere optimal getarnt. 

Zwerggürtelschweife bewohnen jeden Bereich des Terrariums. Sie sind sehr aktiv, klettern gerne und benötigen einen grabfähigen, sandigen Untergrund. Mit verschiedenen Steinaufbauten und Sukkulenten - je nach persönlicher Vorliebe echt oder Nachbildungen - lässt sich ihre Steppenheimat gut nachbilden.

Bei einer Temperatur von 25-28 Grad mit lokalen Spots, an welchen bis zu 45 Grad herrschen, fühlen sie sich wohl. Ein Sonnenplatz, welcher UV abgibt, ist für das Wohlbefinden der kleinen Gürtelschweife besonders wichtig. Einzig eine optimale Versorgung mit UV-B-Licht versorgt sie mit ausreichend Vitamin D3, damit Jungtiere optimal wachsen und auch ausgewachsene Tiere in Bestform sind. Feuchte und somit kühle Verstecke sind für Zwerggürtelschweife von großer Bedeutung und werden sehr gerne aufgesucht, da sie sich so abkühlen und zudem über die Haut Feuchtigkeit aufnehmen.
Für adulte (erwachsene) Tiere geben die verschiedenen Institutionen in Deutschland Richtlinien zur Terrariengröße an: 100 x 50 x 80 cm (für 4-5 Tiere)

Zwerggürtelschweife können in einem kleinen Harem (ein Männchen mit bis zu 4 Weibchen) oder paarweise gehalten werden. Die Geschlechter lassen sich schwer unterscheiden. Geschlechtsreife Männchen haben einen verdickten Schwanzansatz. Zwerggürtelschweife sind lebendgebärend. Das Weibchen bringt meist 2-5, selten bis 10 Jungtiere zur Welt.

Zwerggürtelschweife ernähren sich von Insekten, welche stets mit Vitamin- /Mineralstoff-Mischungen eingestäubt werden. Heimchen, Grillen, Schaben, Heuschrecken und gerne mal Wachsmaden werden gefressen. Letztere aber nicht zu viel, da sie zu gehaltvoll sind. Die Futtertiere sind stets der Größe des Zwerggürtelschweifs anzupassen.

Kommen Sie gerne vorbei - unsere Zwerggürtelschweife freuen sich im MEGAZOO Hamburg auf Ihren Besuch!

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Gerade einmal zwei Tage alt ist der kleine "Streifenkarl". Am 10.08. hat es der Fidschileguan-Nachwuchs aus dem Ei geschafft. Das Leguan-Baby musste erst mit dem Eizahn die Eihülle "aufschlitzen", was sehr anstrengend und mühsam für den Kleinen ist. Der Mini-Leguan brauchte einige Versuche und hat richtig kämpfen müssen. Wir freuen uns riesig über diesen tollen Zuchterfolg.

Nach dem Schlupf übt der kleine Leguan die Atmung über die Lunge und ernährt sich vom Dotter. Wenn er vollständig aus der Eihülle ausgestiegen ist, verweilt er noch für einige Zeit im Inkubator bis der "Nabel" an der Bauchdecke sich geschlossen hat. Dies kann ein paar Tage dauern. Am 12.08. durfte der kleine "Streifenkarl" dann in das richtige Terrarium umziehen. Die morgendliche Kontrolle des Dotternabels ergab, dass sich schon alles an der Bauchdecke geschlossen hatte. 

Der Kleine ist putzmunter und erkundet sein Terrarium und zeigt bereits jetzt die prächtigen, grünen Farben. Die bläuliche Streifenzeichnung der männlichen Tiere in Kombination mit der kräftigen Grünfärbung machen den Fidschileguan zu einem der schönsten Leguane. Fidschileguane kommen, wie der Name bereits vermuten lässt, ausschließlich auf den Fidschi-Inseln vor. Sie sind in freier Natur leider sehr stark gefährdet und stehen unter strengstem Artenschutz. Wer in Europa Fidschileguane halten möchte, benötigt hierzu entsprechende Papiere und muss die Tiere anhand von Fotos dokumentieren.

Umwelteinflüsse wie Rodungen der Wälder, verwilderte Hausschweine, Ziegen, Hunde, Katzen und eingeschleppte Tierarten wie der Mungo trugen ihren Teil dazu bei, dass es nur noch weniger als 10.000 freilebende Tiere dieser Art gibt. Inzwischen gibt es aber einige Zuchtprojekte, die den natürlichen Bestand der Tiere wieder vergrößern sollen.

Kommen Sie gerne vorbei - unsere Fidschileguane freuen sich im MEGAZOO Hamburg auf Ihren Besuch!

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Die prächtigen Tokehs (Gekko gecko) sind blaugrau mit leuchtend orangen Flecken und stammen aus Asien. Dort bewohnen sie Gebiete von Nordostindien über Taiwan bis zu den Philippinen. Ursprünglich bevölkerten sie Regenwälder, doch heute leben sie als Kulturfolger auch an oder in Häusern der Menschen. Die gepunkteten Geckos gelten in ihrer Heimat als Glücksbringer und genießen deshalb einen besonderen Schutz.

Ausgewachsen kann der Tokeh, welcher als relativ robust und pflegeleicht gilt, eine Kopf-Rumpf-Länge von ca. 18,5 cm erreichen. Ihr Terrarium sollte entsprechend groß sein, um dem Tokeh genügend Lauf- sowie Kletterfläche zu bieten. Tokehs klettern ausgezeichnet und benötigen verschiedene Korkäste und Korkröhren. Für adulte (erwachsene) Tiere geben die verschiedenen Institutionen in Deutschland Richtlinien zur Terrariengröße an: 6fache x 6fache x 8fache KRL (für 2 Tiere, jedes weitere 15% mehr)

Obwohl sie dämmerungs- und nachtaktiv sind, kommt es immer wieder vor, das Tokehs sich tatsächlich sonnen, ein UV-Spot wird dann gern angenommen. Bei guter sowie artgerechter Pflege können die Tokehs ein Alter von etwa 20 Jahren erreichen. Sie kommunizieren untereinander vor allem mit Lautäußerungen, wobei die Männchen regelrechte Ruffolgen abgeben, Weibchen und Jungtiere nur einzelne Laute.

Auf dem Speiseplan der schnellen und wendigen Tokehs stehen Futterinsekten - Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Schaben. Diese werden immer mit Vitamin- /Mineralstoff-Mischungen eingestäubt, um die Geckos mit allen notwendigen Zusätzen zu versorgen.

Tokehs können in Einzelhaltung oder als Paar gehalten werden. Die Männchen sind sehr territorial und untereinander immer unverträglich. Die Weibchen produzieren stets 2 paarige Eier, bis zu 5x im Jahr. Das Gelege wird streng von den Elterntieren bewacht. Kurz vor dem Schlupf kommunizieren die Eltern sogar mit den Jungen in der Eischale. Sobald der Nachwuchs dann auf der Welt ist, wird er im Familienverband großgezogen.

Kommen Sie gerne vorbei - unsere Tokehs freuen sich im MEGAZOO Berlin-Lankwitz auf Ihren Besuch!

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Mit der blau-gefärbten Zungenspitze ist der Riesenblauzungenskink (Tiliqua gigas evanescens) ein interessanter Bodenbewohner im Terrarium. Diese Skinke sind in Neuguinea sowie im Osten Indonesiens beheimatet. Sie bevorzugen trockene bis mäßig feuchte Habitate und leben dort unter Baumstümpfen, umgefallenen Bäumen sowie hohlen Baumstämmen.

Die imposanten Blauzungenskinke können gut graben und sind gerne im Terrarium unterwegs. Bei zu großer Wärme ziehen sie sich in kühle Verstecke unter Wurzeln oder in eine Höhle zurück. Mit den Wurzeln lässt sich auch sehr gut ihr natürlicher Rückzugsort nachahmen.
Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von ca. 30 cm benötigen sie natürlich ein entsprechend großes Terrarium, um sich wohlzufühlen. Das Steppenterrarium sollte ca. 180 x 120 x 90 cm groß sein, wobei mehr natürlich immer besser ist. Bei guter sowie artgerechter Pflege können die Riesenblauzungenskinke ein Alter von etwa 25 Jahren erreichen.

Die namensgebende blaue Zunge dient zum Aufspüren von Beute sowie zum Abschrecken von Feinden. Wie alle Blauzungenskinke haben sie einen recht massigen Körper und kurze Beine.

Auf dem Speiseplan dieser omnivoren Reptilien steht zu einem Großteil pflanzliche Kost wie Salat, verschiedene Kräuter, Golliwoog®, Blüten, süßes Obst sowie Gemüse (bspw. Gurken). Mit einem kleinen Teil an Insekten wie Heimchen und Grillen sowie Schnecken und Würmern wird der Speiseplan schließlich ergänzt. Als besondere Leckerei dürfen auch aufgetaute Babymäuse (bis Springergröße) gegeben werden.

Blauzungenskinke sind meist Einzelgänger, die nur zur Paarungszeit zusammenkommen. Männchen sind kräftig gebaut und untereinander unverträglich, Weibchen dagegen können gut vergesellschaftet werden. Mit ungefähr zwei Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. Der Riesenblauzungenskink ist lebendgebärend und kann bis zu 14 Nachkommen zur Welt bringen; bei der Geburt sind die Jungtiere 15 bis 20 cm groß (Gesamtlänge).

Unsere erwachsenen Riesenblauzungenskinke leben in einem großen Biotop und freuen sich auf Besucher - ihr frecher Nachwuchs sucht noch ein liebevolles Zuhause. ♥

Kommen Sie gerne vorbei - unsere Riesenblauzungenskinke freuen sich im MEGAZOO Nova Leipzig auf Ihren Besuch!

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Noch sind unsere Spornschildkröten keine Riesen, doch die Centrochelys sulcata, welche ursprünglich aus Zentralafrika stammt, gilt als drittgrößte Landschildkröte, und das zeigt sie auch recht schnell. Daher muss vor dem Kauf gut über das spätere Platzbedürfnis nachgedacht werden. Schon in den ersten 10 Jahren kann die Spornschildkröte auf beträchtliche 90 cm heranwachsen. Hierzu kommt ein Gewicht von bis zu 120 kg sowie besondere Ansprüche in der Haltung, die berücksichtigt werden müssen. 

Bei einer artgerechten Haltung gilt die Spornschildkröte über viele Jahre hinweg als treuer Partner. Die "sanften Riesen" werden sehr zahm und erkennen ihren Halter schon aus der Ferne. Zudem sind eine oder mehrere Spornschildkröten dank ihrer imposanten Art sowie ihrem friedlichen Temperament eine wahre Zierde auf jeder großen Rasenfläche. 
Damit sich die Spornschildkröte auch bei regnerischen oder kühleren Tagen wohlfühlt, muss ein artgerechter Unterschlupf vorhanden sein. Die Temperatur in diesem sollte ganzjährig bei  30°C liegen, damit sich die Tiere auch in der Übergangszeit schön aufwärmen können.

Wenn die Spornschildkröten auf einer großen Wiese leben dürfen, so ist diese immer schön kurz zu halten. Es gibt sonst zu viel an Frischfutter, welches den Schildkröten nicht gut bekommt. Langfaseriges Heu und Stroh sowie eiweißarme und ballaststoffreiche Kräuter stellen eine ideale Ernährung dar. Abgerundet wird die Ernährung mit einem hochwertigen Mineralienmix, welcher über das Futter gegeben wird.

Spornschildkröten sind echte Partner fürs Leben – Sie begleiten uns vermutlich 2 Generationen lang und können über 70 Jahre alt werden. Sie sind buchführungs- sowie meldepflichtig. Bitte beachten Sie die langjährige Verantwortung, die diese beeindruckenden Tier mit sich bringen. Unsere Spornschildkröten stammen aus einer liebevollen Nachzucht aus dem wunderschönen Erzgebirge.

Kommen Sie gerne vorbei - unsere Spornschildkröten freuen sich im MEGAZOO Rostock, Hamburg und Henstedt-Ulzburg auf Ihren Besuch!

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Sein Name regt die Fantasie nach fernen Orten und Entdeckungen an - der Schatzinsel Laubfrosch. Als wunderschön natürlich gefärbter Frosch mit grünen Akzenten erkundet Litoria thesaurensis momentan die Terrarienanlage im Megazoo Nova Eventis.
Die abenteuerlichen Vorfahren dieser kleinen Schätze stammen ürsprünglich von der Insel Neuguinea und bewohnen dort verschiedene feuchte Lebensräume in bis zu 1200m über dem Meeresspiegel.
In heimischer Pflege benötigen sie ein Regenwaldterrarium von mindestens 60 x 40 x 40 cm mit einer Beregnungsanlage und können bei guter Pflege bis zu 10 Jahre alt und 12 cm groß werden.
Schatzinsel-Laubfrösche ernähren sich von Insekten und fühlen sich bei einer Luftfeuchte von 65 - 90 % so richtig wohl. Unsere Frösche sind natürlich deutsche Nachzuchten.

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Die hübsche Tyrrhenische Mauereidechse (Podarcis tiliguerta) ist auf den beiden Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien beheimatet. Dort bewohnen sie das Flach- und Bergland bis ca. 1800 Meter Höhe. Ihr Lebensraum sind trockene, steinige sowie zum Teil bewachsene Berghänge oder auch am Rand von Pfaden und Straßen.

Sie zählen nicht zu den guten Kletterern und sind meist am Boden oder zwischen Felsspalten zu finden. Tyrrhenische Mauereidechsen können eine Gesamtlänge von 20 bis 25 cm erreichen, wobei die Kopf-Rumpf-Länge bis zu 6,5 cm beträgt.  

Männchen sind meist grünlich gefärbt und tragen ein dunkles, netzartiges Muster. Oft zieren sie auch kleine blaue Punkte an den Flanken. Weibchen sind bräunlich gefärbt mit einem Streifenmuster.

Obwohl die tyrrhenische Mauereidechse recht häufig auf Korsika und Sardinien vorkommt, ist sie besonders geschützt nach BArtSchV. Für eine artgerechte Haltung empfehlen wir ein Terrarium mit den Maßen ab 100 x 50 x 80 cm. Mit verschiedenen Korkplatten und Steinaufbauten kann ihr natürlicher Lebensraum gut nachgebildet werden. Bei einer Temperatur von 24 bis 28 Grad Celsius sowie lokalen Wärmespots, welche bis zu 35 Grad erreichen, fühlt sich diese Eidechse wohl und genießt gerne ein ausgiebiges Sonnenbad unter der UV-Lampe.

Tyrrhenische Mauereidechsen ernähren sich von Insekten wie Heimchen oder Grillen, welche in der Heimtierhaltung mit einem Vitamin-/Mineralstoff-Pulver eingestäubt werden. Bei guter Pflege können die Eidechsen ein Alter von ca. 4 Jahren erreichen, wobei einzelne Tiere auch über 6 Jahre alt werden können.

Die tyrrhenischen Mauereidechsen sind liebevolle deutsche Nachzuchten und freuen sich in Berlin-Lankwitz auf Ihren Besuch!

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Bei unserem Züchter in Schleswig-Holstein ist der erste Rübenschwanz-Viperngecko dieses Jahres geschlüpft! Der "lütte" Gecko ist noch kleiner als ein 1 Cent-Stück und erkundet schon neugierig die Schlüpfbox. Nun werden bald sicher auch die Geschwister folgen - und sobald sie groß genug sind, freuen sich die Rübenschwanz-Viperngeckos in Henstedt-Ulzburg auf Ihren Besuch!

Der Rübenschwanz-Viperngecko (Hemidactylus imbricatus) ist über Halbwüsten und Wüsten des Iranischen Hochlands bis nach Pakistan verbreitet. Ausgewachsen erreichen sie eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 6,5 cm, wobei die Männchen etwas kleiner bleiben. Der Schwanz des Geckos hat das Aussehen einer Rübe - deshalb der erste Teil seiner deutschen Bezeichnung. Den zweiten Teil seines Namens verdankt er den Zischlauten bzw. Fauchgeräuschen, die er von sich gibt, wenn er sich bedroht fühlt.

Die kleinen Geckos verstecken sich tagsüber in Felsspalten und werden erst mit der Dämmerung aktiv. Auf dem Speiseplan stehen Insekten, wie beispielsweise Grillen, die zusätzlich mit Mineralpuder bestäubt werden. 

Sie können in einem Terrarium ab 60 x 30 x 30 cm gehalten werden, wobei mehr natürlich immer besser ist. So lässt sich auch besser ihr naturnaher Lebensraum mit vielen Steinaufbauten und Strukturen gestalten, welcher für die hübschen Geckos eine echte Bereicherung ist. Sie fühlen sich bei Temperaturen von 28 Grad wohl und genießen natürlich wärmere Sonnenplätze.

Da sie in der Wüste leben, genügt ihnen eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50%, welche nachts gerne ein wenig höher sein darf. Gerne wird auch, vor allem in der Häutung, eine Wet-Box (Höhle mit angefeuchtetem Sphagnum-Moos) angenommen.

Die nachtaktiven Riesenmauergeckos (Tarentola annularis) stammen aus Nordafrika und besiedeln dort Felsgebiete, kleinere Bäume sowie auch menschliche Wohnhäuser. Auch in Florida sowie Teilen Kaliforniens gibt es inzwischen kleine Populationen dieser Tiere, da sie Kulturfolger des Menschen sind.

Mit seiner bräunlichen Farbe, welche je nach Tier heller oder dunkler ist, ist der Riesenmauergecko perfekt getarnt. Im Nacken zieren ihn kleine weiße Punkte, welche diesen Gecko einzigartig machen und ihm den Beinamen Weißpunkt-Mauergecko gaben. Diese Punkte sind bei Jungtieren noch etwas blass bis gar nicht vorhanden.

Er kann eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 13 cm erreichen und ca. 10 Jahre alt werden. In einem Terrarium von mindestens 80 x 80 x 100 cm fühlt sich der Riesenmauergecko wohl – doch er kann auch in der freien Wohnung gehalten werden, beispielsweise in einem extra Zimmer gehalten werden. Natürlich benötigt er dennoch eine Wärmelampe, damit die Temperatur bei etwa 26 – 32 Grad liegt, mit lokalen Wärmespots von 40 Grad. Eine natürliche Nachtabsenkung tut dem Gecko gut und fördert seine Vitalität. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 30 - 40 % liegen. Dank ihrer feinen Lamellenzehen mit mikroskopisch kleinen Härchen können diese Geckos auf glatten Oberflächen wie z.B. Glas Halt finden.

Eine Pärchen- oder Gruppenhaltung ist möglich, wobei bei letzterer das Verhältnis bei einem Männchen sowie mehreren Weibchen liegen sollte. Das Terrarium kann mit Sand oder Desert Bedding als Bodengrund eingerichtet werden. Verschiedene Korkäste, Wurzeln, Steinaufbauten, mehrere Versteckmöglichkeiten sowie eine kleine Wasserschale machen das Zuhause des Geckos perfekt. 

Der Riesenmauergecko ernährt sich von verschiedenen Insekten (Grillen, Heimchen, Heuschrecken usw.), welche in der Terrarienhaltung immer mit Vitamin-/Mineralstoffmischungen eingestäubt werden, um Mangelerscheinungen und Folgeerkrankungen zu vermeiden. In der freien Wohnungshaltung erbeutet der Gecko unter Umständen auch einmal eine Spinne, die es sich daheim gemütlich gemacht hat.
Dieser interessante Gecko eignet sich sowohl als Einsteigertier in die Terraristik, ist aber auch für den fortgeschrittenen Terrarianer ein dankbarer Pflegling.

Die Riesenmauergeckos sind liebevolle deutsche Nachzuchten und freuen sich in Berlin-Lankwitz auf Ihren Besuch!

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Die Bartagame (Pogona vitticeps) gehört zu den beliebtesten Heimtieren in der Terraristik. Mit ihrem charakterstarken Aussehen, welches an kleine Drachen anmuten lässt, und dem namensgebenden stacheligen "Bart" kann man die Popularität der "Bartis", wie sie liebevoll genannt werden, leicht nachvollziehen. Im Englischen tragen sie den Drachen mit der Bezeichnung "Bearded Dragon" sogar direkt im Namen.
Unsere hübschen Bartagamen sind liebevolle norddeutsche Nachzuchten. Unter ihnen sind auch kleine Juwelen wie Leatherbacks oder Translucents, die schon jetzt im juvenilen Alter eine schöne Färbung zeigen.

Ihre Heimat sind halbtrockene Wälder sowie Trockenwälder in Zentral- und Südaustralien, welche eine hohe Sonneneinstrahlung aufweisen. Die kleinen Drachen sind echte Sonnenanbeter und benötigen deshalb für eine artgerechte Haltung hochwertige UV-Lampen sowie Wärmequellen. Da sie keine typischen Bodenbewohner sind und gut sowie gerne klettern können, begeben sie sich auch gerne einmal auf Äste oder erhöhte Steinaufbauten, welche etwa in die mittlere Höhe des Terrariums ragen. Verschiedene Institutionen in Deutschland haben sich aktuell auf ein Terrarien-Mindestmaß von 150 x 80 x 80 cm (für ein Einzeltier oder einen kleinen Harem: 1 Männchen, 2 Weibchen), geeinigt. 

Bartagamen benötigen einen grabfähigen/lehmhaltigen Bodengrund sowie Korkäste, Korkplatten und einige Steine. Trockene Wüstenpflanzen können ebenfalls gut als Dekoration eingesetzt werden. Bartagamen sind omnivore Reptilen. Das heißt, sie nehmen Insekten aber auch pflanzliche Nahrung zu sich. Das Futter wird immer mit Vitamin- /Mineralstoff-Mischungen eingestäubt. Gerade Jungtiere benötigen noch einen besonders großen Teil an tierischer Nahrung, während erwachsene Tiere sich zu etwa 80% pflanzlich ernähren. Bartagamen sind ruhige und dankbare Pfleglinge.

Durch ihre ruhige Art und ihr aufgewecktes Verhalten sind sie sehr beliebt in der Terraristik und durchaus als Einsteiger-Tier in die Welt der Terraristik geeignet.

Kommen Sie gerne vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Wir haben in unserer Filiale in Hannover besonders hübsche Königspythons in den herrlichen Farbmorphen "Emperor", "Pastel" und "Mojave" erhalten. Alle drei sind liebevolle niedersächsische Nachzuchten.

Der Königspython (Python regius), liebevoll "Köpy" genannt, gehört zu den beliebtesten Schlangen in der Terrarienhaltung. Seine ursprüngliche Heimat sind warme, teilweise tropische Gebiete Zentral- und Westafrikas. Mit einer maximalen Länge von ca. 1,60m (wobei die Weibchen größer und massiger als die Männchen werden) gehört er zu den Kleinen unter den Riesenschlangen, ist aber dennoch wunderschön und beeindruckend. Seine ruhige Art macht ihn zu einem dankbaren Terrarienbewohner, der inzwischen in vielen verschiedenen Farbvarianten erhältlich ist. Der Königspython steht unter WA II Nachweispflicht, was bedeutet, dass ein Herkunftsnachweis des Tieres notwendig ist.

Ein "Köpy" fühlt sich in einem Trockensavannenterrarium mit vielen Versteckmöglichkeiten benötigt. Als Bodengrund bieten sich Terra Bark oder Hanfschäben an. Aber auch lehmhaltiger Bodengrund, wie z.B. Exo Terra Stone Desert Sonora Ocher, lässt sich sehr gut im Terrarium des Königspythons verwenden. Wenn dieser Bodengrund angefeuchtet wird, kann er leicht verarbeitet werden, um beispielsweise Höhlen zu ummanteln. Nach der Trocknung ist der Bodengrund stabil und ähnelt optisch sehr den bereits erwähnten Termitenhügeln bzw. Kleinsäuger-Bauten. 

In das Königspython-Terrarium gehören Korkäste, ein großer Wassernapf sowie eine Höhle, und, um die Häutung zu erleichtern, gerne auch eine Wetbox. Diese ist dann mit angefeuchtetem Sphagnum-Moos oder Kokos-Humus gefüllt. 

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Ihrer schwarzen Grundfarbe und den roten, orangen oder gelben Abzeichen, die an ein Stück sanft glimmende Holzkohle anmuten, verdankt die hübsche Köhlerschildkröte ihren Namen. Diese mittelgroße Landschildkröte, welche ca. 45 cm groß und etwa 100 Jahre alt werden kann, stammt aus Südamerika und wird selten gezüchtet, was sie zu einer Rarität in der Heimtierhaltung macht.
Köhlerschildkröten (Chelonoidis carbonaria) bewohnen Savannen, Galeriewälder und Teile des tropischen Regenwaldes Südamerikas. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Panama hinab über Peru und Bolivien bis Argentinien. Je nach Herkunft unterscheiden sich die Schildkröten in Größe und Färbung recht deutlich, beispielweise sind jene aus Argentinien kleiner als ihre brasilianischen Verwandten.
Charakteristisch für alle Köhlerschildkröten sind die hohen Beine sowie ihr stelzenartiger Gang, welcher ihr die Fortbewegung auf sumpfigen Steppen und in Laubwäldern die Fortbewegung ermöglicht.
Entgegen vieler anderer Landschildkröten möchte sie eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie eine tiefe Bademöglichkeit haben. Köhlerschildkröten benötigen tropisches Klima – bei Temperaturen zwischen 25 – 30 Grad mit punktuellen Wärmespots bei 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchte von 65% fühlen sie sich wohl. Aufgrund ihrer Größe und ihrem Bewegungsdrang empfehlen wir zum Wohle der Tiere eine Freilandhaltung mit einem Schutzraum, welchen die Tiere bei schlechtem Wetter aufsuchen können. Der Platzbedarf einer erwachsenen Schildkröte liegt bei min. 50 m², welcher sich aus der folgenden Formel ergibt:
25fache Panzerlänge x 10fache Panzerlänge

Köhlerschildkröten ernähren sich omnivor, was bedeutet, dass neben pflanzlicher Kost (wie z.B. Golliwoog®) auch Insekten, Fisch, Obst bis hin zu Fleisch aus der Barftruhe, wo normalerweise für Hunde oder Katzen eingekauft wird, auf dem Speiseplan steht. Köhlerschildkröten fressen in der Natur sogar Aas. Es darf allerdings nicht zu proteinhaltig gefüttert werden, da die Tiere dann zu schnell wachsen und es zu Panzerdeformationen führen kann. 

Unsere Köhlerschildkröten sind liebevolle deutsche Nachzuchten, welche schon ihre hübsche Färbung zeigen und freuen sich aktuell in Hamburg sowie im Nova auf Ihren Besuch!


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Die drei prächtigen Hörner geben diesem hübschen Chamäleon seinen Namen und verleihen ihm ein besonders ursprüngliches Aussehen, welches an den Triceratops-Dinosaurier erinnert. Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von ca. 12 cm bleiben diese Dreihornchamäleons aber weitaus kleiner. Es gibt auch größere Unterarten beim Dreihornchamäleon, welche 16 cm Kopf-Rumpf-Länge erreichen können. Ihre Heimat sind die regenreichen und nebligen Hochländer (bis 2000 Höhenmeter) Kenias, Tansanias und Ugandas. Die Tagestemperaturen liegen dort nur bei etwa 24°C, deshalb genügt eine UV-Spotbeleuchtung bis auf 28°C. Eine deutliche Nachtabsenkung nach dem Vorbild der Natur tut den Tieren gut und fördert ihre Vitalität.

Dreihornchamäleons sind grün bis gelbbraun gefärbt und haben vereinzelt weiße und braune Flecken in auf ihren Schuppen. Die Männchen tragen die prägnanten Hörner, welche diesem Chamäleon seinen deutschen Namen gaben. 

Da die innerartliche Aggressivität relativ gering ausgeprägt ist, können Weibchen und Männchen sehr gut gemeinsam in einer harmonischen Paarhaltung leben. 
Für ein ausgewachsenes Dreihornchamäleon sollte das Terrarium ca. 80 x 40 x 50 cm (120 x 70 x 120 cm für ein Pärchen) aufweisen, in welchem viele verschiedene Möglichkeiten zum Klettern und Verstecken geboten werden. Ein großzügiges pflanzliches Dickicht und Frischluft (beispielsweise durch ein Gaze-Terrarium) helfen den Tieren dabei, sich wohlzufühlen. 

Die sensiblen Dreihornchamäleons sind anspruchsvolle Pfleglinge und daher nur für erfahrene Reptilienfreunde geeignet. 

Unsere Dreihornchamäleons sind liebevolle norddeutsche Nachzuchten und haben aktuell eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 6 cm. Die kleinen "Dreihörner" werden nur als 1.1 Pärchen verkauft.

Aktuell finden Sie die "Dreihörner" in unseren Filialen Waltersdorf, Hannover, Hamburg, Henstedt-Ulzburg, Rostock sowie im Nova. Bitte fragen Sie bei Interesse über das Kontaktformular nach, ob das von Ihnen gewünschte Tier in Ihrer Filiale verfügbar ist. 

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Die Perleidechse (Timon lepidus) zählt als größte europäische Eidechse und ist fast auf der gesamten Iberischen Halbinsel, den Pyrenäen sowie in Südfrankreich bis nach Nordwest-Italien beheimatet. Ihr Lebensraum sind trockene und sandige, steinige Biotope bis in Höhen von 2100 Metern Höhe. 

Perleidechsen besitzen einen kräftigen, gedrungen wirkenden Körper, der mit perlförmigen Schuppen bedeckt ist. Ausgewachsen können sie etwa 65 cm lang werden, wovon zwei Drittel auf den Schwanz entfallen. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt maximal ca. 25 cm. Blaue Flecken an den Flanken und ein cremefarbener, manchmal auch grünlicher Bauch, machen diese Echse zu einem besonders bunten Hingucker. Als Jungtiere sind Perleidechsen noch grün gefärbt und tragen ein gelbliches Punktmuster auf ihrem Körper. 

Der BNA (Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V.) sowie das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) empfehlen, die Größe des Terrariums anhand der Kopf-Rumpf-Länge (KRL) zu ermitteln - 6fache KRL x 4fache KRL x 3-4fache KRL für 2 Tiere. Daraus ergibt sich bei einer KRL von 25 cm ein Terrarienmaß von 150 x 100 x 100 cm für 2 Eidechsen. Männliche Perleidechsen sind gerade in der Paarungszeit recht aggressiv. Deshalb sollte ein Gruppenverband aus einem Männchen und mehreren Weibchen bestehen.

Im Terrarium benötigen Perleidechsen sandigen, gerne lehmhaltigen Bodengrund. Steinaufbauten, Korkäste und Kunstpflanzen, die kleine Büsche, Kakteen oder Gräser imitieren, eignen sich sehr gut, um den natürlichen Lebensraum nachzubilden. Für die sonnenhungrigen Eidechsen ist eine hochwertige Wärme- und UV-Versorgung wichtig, denn nur so können Jungtiere optimal wachsen und auch als adulte Tiere vital und aktiv bleiben. Bei Temperaturen zwischen 25 - 30 Grad, mit einem lokalen Wärmespot von 45 Grad fühlen sie sich wohl.

Perleidechsen sind überwiegend Insektenfresser. Heimchen, Grillen, Heuschrecken und gerne mal Wachsmaden werden gefressen. Insekten sollten immer mit einem hochwertigen Vitamin-Mineralpulver eingestäubt werden, um für eine optimale Nährstoffversorgung und Gesundheit der Perleidechsen zu sorgen. Eine Babymaus oder zum Naschen etwas Obst oder gekochtes Ei wird aber auch nicht verschmäht.

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