In unserem Markt in Hannover ist ein Pärchen Blauzungen-Skinke eingetroffen. Die Deutschen Nachzuchten sind 2 Jahre alt. Sie können bis zu 15 Jahre alt werden und etwa 60 cm groß. Ihr markantes Markenzeichen ist ihre tief blaue Zunge. Diese Tiere sind Lebendgebärend!

Blauzungen-Skinke benötigen ein Waldterrarium. Hinein gehören als Bodengrund Terra Bark oder Terra Basis, Kletteräste aus Kork, Rebholz,Steine und Korkröhren, Kunstpflanzen,UV und eine Wärmelampe. Der Blauzungen-Skink ist ein Allesfresser, wobei 25 % seiner Nahrung aus Insekten besteht.


MEGAZOO sucht Nachzuchten von Bartagamen (Pogona vitticeps) und Zwergbartagamen (Pogona henrylawsoni). Wenn Sie ein erfahrener und erfolgreicher Züchter dieser wunderschönen und interessanten Tiere sind und Nominatfarbene Jungtiere abzugeben haben, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen.

Unser Kontaktformular finden Sie auf unserer Homepage.

Wir sagen schon mal vielen Dank und freuen uns auf Ihre Tiere !


Wunderschöne Königspython ((Python regius)) Farbmorphen sind in unseren Märkten in Lankwitz, Waltersdorf und Hamburg erhältlich. Da nur begrenzte Stückzahlen vorrätig sind am besten bei Interesse per Mail an uns oder direkt im Markt nachfragen.

Wir haben folgende Farbmorphen:
Killerblast 0,1
Lemonblast  0,1
Pastel Pinstripe Spider Fire 0,1
Supersalmon 0,1
Pastel Banana 1,0
Spinner 1,0
Sunglow Motley Lipstick-Linie

Zur Haltung Königspython (Python regius):
 Herkunft: Afrika (DNZ)
 Größe: bis 1,60 m
Lebenserwartung: über 30 Jahre
Haltung: Trockensavannenterrarium
 Einrichtung: Bodengrund Terra Bark oder Hanfschäben,großer Wassernapf, Höhle
Ernährung: Kleinsäuger
Platzbedarf: ab 100x40x60 cm
Temperatur: 25-27 Grad
Luftfeuchte: 60 %
Schutzstatus: WA II Nachweispflicht
Landesverordnung: Nicht relevant
Besondere Haltungsanforderung


27.05.2019 Ein schönes Gefühl, so nah aneinander noch ein weiteres Gelege in unserer Terraristik zu finden. Dieses mal haben wir ein großes Gelege in Rostock-Bentwisch beim pflegen der Schlangen entdeckt. Wenn die Kleinen geschlüpft sind, zeigen wir Euch natürlich die Fotos der süßen Kleinen und halten Euch auf dem Laufenden.

06.06.2019 Aktuell sieht alles sehr erfreulich bei dem Gelege unserer Kornnattern in Rostock-Bentwisch aus und bald dürften unsere kleinen Schnüre schlüpfen!


13.05.2019 Freudige NEWS aus unserem Markt in Hamburg Unsere Fidschileguane (Brachylophus fasciatus) haben Eier gelegt. Es ist das erste Gelege unserer Tiere. Wir freuen uns sehr über den Erfolg. Die Inkubationsdauer beträgt bei 28-29 Grad ca. 120-200 Tage. Wenn die Kleinen geschlüpft sind, zeigen wir Euch natürlich die Fotos der süßen Kleinen und halten Euch auf dem Laufenden.

06.06.2019 Neues aus unserem Markt Hamburg-Bergedorf: dem Gelege unserer Fidschileguane geht es super. Bei einer Zeitigungsdauer von 120-200 Tagen werden wir euch noch einiges berichten!


Die Terraristik-Abteilung der Filiale Hamburg-Bergedorf wird durch zwei wunderschöne Schmuckstücke bereichert. Der Fidschileguan Brachylophus fasciatus ist ein schlank gebauter Leguan mit einer erreichbaren Gesamtlänge von ca. 70cm. Diese Leguane kommen auf den kleinen Inseln des Fischi-Archipel und den Tongainseln vor. Biotopzerstörung, eingeschleppte Katzen und Ratten haben dieser Leguanart ziemlich zugesetzt, wodurch er Weltweit dem Artenschutz unterliegt. Diese Art zählt zu den farblich spektakulärsten Echsen der Welt und das Wissen über sein Verhalten ist rar. Bis vor kurzem gab es nur wenieg Berichte über die erfolgreiche Haltung und Vermehrung.

Diese Art wird in geräumigen Terrarien gehalten. Je Größer die Terrarien sind, desto besser können diese Leguane paarweise gehalten werden, da die Männchen sehr territorial leben und gelegentlich auch auf Weibchen äußerst agressiv reagieren können. Fidschi-Leguane sind Omnivor (Allesfresser), weshalb sie ein breites Spektrum an Nahrung annehmen.


Wasserschildkröten leben im Wasser, als auch an Land. Bis auf die Polargebiete sind sie auf allen Kontinenten vertreten. Bei uns im Terrarium werden vorwiegend exotische Arten gehalten. Die einzige heimische Art ist die Europäische Sumpfschildkröte. Die Schildkröten sind tagaktiv und perfekt an ihr Element angepasst. Da sie die Jäger unter den Schildkröten sind, können manche Arten erstaunliche Geschwindigkeiten erreichen. Ihr Panzer ist viel flacher, im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Landschildkröten, und stromlinienförmig. Schwimmhäute zwischen den Krallen, erleichtern ihnen das schwimmen. Für einen klaren und scharfen Blick unter Wasser, gleicht ihre Augenlinse den Brechungswinkel des Wassers aus. Die Schildies die im Aquaterrarium gehalten werden, werden je nach Art ca. zwischen 12 und 30 cm groß und können zwischen 20 und 40 Jahre alt werden.

Da auch Wasserschildkröten wechselwarme Tiere sind, sind sie auf eine externe Wärmequelle angewiesen. Durch ausgiebige Sonnenbäder unter der Wärmelampe im Aquaterrarium, erhöhen die Schildies ihre Körpertemperatur. Auch das Wasser, in dem sie schwimmen, sollte durch einen Heizstab auf eine passende Temperatur gebracht werden. Man sollte dabei beachten, dass die Wassertemperatur nicht höher ist, als die Lufttemperatur, ansonsten kann es zu Atemwegserkrankungen kommen. Der Platz unter der Wärmelampe sollte immer schön trocken sein, damit sich keine Pilze und/oder Bakterien im Untergrund bilden können. Die Schildies brauchen zudem eine UV-Strahlung, denn ohne UVB-Licht können sie kein Vitamin D3 bilden. Ein Mangel an Vitamin D3 kann zu Skelett- und Panzerdeformationen führen. Für eine optimale Versorgung an Wärme und UV-Licht, empfiehlt es sich zwei Lampen zu benutzen.

Die Wasserschildkröten gelten als Allesfresser. In ihrem Kinder- und Jugendalter fressen sie eher tierische Kost. Je älter sie werden, desto mehr pflanzliche Nahrung möchten sie haben. Im Zoofachhandel findet man für sie passende Schildkrötenpellets die durch Frostfutter, Stinte, Salat, und Gemüse ergänzt werden können. Um diverse Mangelerscheinungen vorzubeugen, empfehlen sich zusätzliche Mineral- und Vitaminzugaben, die man dann über das Futter geben kann.

Da diese Tiere kein sonderlich ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen, können sie, je nach Art, einzeln, paarweise, in eingeschlechtlichen Gruppen, oder im Harem gehalten werden. Männerüberschuss sollte in einer gemischten Gruppe allerdings vermieden werden.


Die Madagaskar Taggeckos sind sehr beliebt als Haustiere im Terrarium. Diese hübschen Tiere sind strahlend Hellgrün und haben runde Knopfaugen. Sie werden bis zu 30 cm groß und können bis zu 20 Jahre alt werden. Die flinken Kletterer kommen aus dem Regenwald von Madagaskar, wo sie in den Baumkronen umher krabbeln. Daher brauchen sie in ihrem Terrarium eine dichte Bepflanzung, um sich zu verstecken und ihre Umgebung beobachten zu können. Klettermöglichkeiten sind daher das A und O der Innenausstattung ihres Zuhauses.

Um es ihnen schön gemütlich zu machen, brauchen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die erreicht man durch täglich Besprühen oder einer Beregnungsanlage. Wichtig ist dabei, dass es trotzdem eine gute Belüftung gibt, da sie es nicht stickig haben möchten. Ein Sonnenplatz ist zudem auch sehr wichtig. Dort können sich die flinken Kletterer aufwärmen und UV- Licht tanken.

Die Kerlchen sind kleine Leckermäulchen und futtern gerne Obstbrei. Ansonsten sind es Jäger und fressen Insekten wie Grillen, Heuschrecken oder Heimchen. Die hübschen Exoten möchten nicht alleine wohnen, ein Partnertier sollte also immer mit dabei sein. Da männliche Geckos dazu neigen untereinander sehr aggressiv zu sein, sollte man ihnen entweder die Möglichkeit geben ordentlich Abstand zueinander halten zu können, oder man holt sich ein Männchen und ein Weibchen. Da die Racker im Terrarium sehr gut nachgezogen werden können, und ihr natürlicher Bestand durch Importe dadurch nicht bedroht ist, unterliegen sie keiner Melde- bzw Genehmigungspflicht.


Jeder kennt sie: bunte Haut bzw. Schuppen deren Farbe sich verändern kann. Auffallen und Verschwinden, ist da ihr Zweck. Augen, die sich unabhängig voneinander bewegen können, um ihre Umwelt vollkommen im Blick zu haben. Eine sehr schnelle Zunge, um ihre Beute zu erhaschen. Chamäleons sind in vielerlei Hinsicht richtige Hingucker.

Wie leben Chamäleons?

Die Chamäleons gehören zu den Echsen und mit ihren Fähigkeiten sind sie auch einzigartig in der Reptilien-Familie. Wahrscheinlich bewohnen die Tierchen schon seit fast 100 Millionen Jahre die Erde. Sie sind in ganz Afrika beheimatet, wobei fast die Hälfte der Arten auf Madagaskar lebt. Man findet Chamäleons aber auch in den Mittelmeerländern und Teilen Indiens. Ein paar Arten kommen gut in den heißen Wüstengegenden zurecht, doch die meisten Arten möchten dann doch lieber bewaldete Zonen, um entweder auf den Bäumen oder unter ihnen zu leben. Wenn man den Namen „Chamäleon“ aus dem Griechischem übersetzt, bedeutet er: „Erdlöwe“. Als „Erdlöwe“ können wir allerdings nur einen sehr kleinen Teil der Familie nennen. Die wenigen Arten, die das Unterholz und die Laubschichten bewohnen. Das sind dann auch eher die kleiner bleibenden Arten. Die meisten Chamäleon-Arten krabbeln allerdings in den Büschen und Bäumen umher. Diese sind dann auch die bekannten und farbenfrohe Tiere. Löwenhaft ist aber auch ihr Mut. Obwohl sie sich in der Regel vor Feinden tarnen, können sie im Notfall mit Fauchen, Zischen und drohender Gestalt Eindruck machen. Ihre scharfen Krallen sind dabei auch nicht zu verachten.

Chamäleon sind normalerweise langsam. Seeehr langsam. Manchmal wie in Zeitlupe. Für Feinde und Beute verschmelzen sie durch die langsamen Bewegungen mit ihrer Umwelt. Durch hin und her schaukeln ähneln sie zudem den Blättern im Wind. Durch ihre Farbanpassung sind sie somit so gut wie unsichtbar. Durch ihre Augen, die sie unabhängig voneinander bewegen können, haben sie alles um sich herum im Blickfeld. Auch wenn man es vielleicht nicht glauben mag, die Tiere können in einem Kilometer Entfernung noch ihre Beute, Feinde oder Artgenossen erkennen.

Haben sie ihre Beute „ins Auge gefasst“, kommt ihre Waffe ins Spiel. Ihre Zunge. Die Zunge eines Chamäleons kann bis zu eineinhalb Mal so lang sein, wie die Körperlänge des Tieres. In Sekundenbruchteilen schleudert es seine Zunge auf sein Ziel und zieht sie, inklusive Beute, in sein Maul zurück. Als Beute kommen für Chamäleons Insekten in Frage.

Wie funktioniert das eigentlich mit der Farbe und dem Farbwechsel?

Solche Farbwechsel wie bei den Chamäleons gibt es auch bei Fischen, Fröschen, Eidechsen, Insekten, Tintenfischen und Krebsen. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie alle ektotherm sind. Das heißt, sie sind wechselwarme Tiere, die ihre Körpertemperatur vollständig von ihrer Umgebungstemperatur abhängig machen.

Nur ektotherme Organismen verfügen über spezialisierte Zellen, die den Farbwechsel erlauben. In der Haut von ihnen findet man drei Typen von Pigmentzellen (Chromatophoren). Sie sind in drei Schichten angeordnet. Ganz oben: Xantophoren (mit gelb-rote Pigmente) in der Mitte die Iridophoren (Guanophoren) die Guaninkristalle enthalten, und ganz unten dann Melanophoren, diese enthalten Melanin. Die Pigmente können in den Hautzellen verdichtet oder zerstreut sein. Dadurch ändert sich die Absorption und Remission (Rücksendung) von Licht, wodurch unterschiedliche Hautfarben entstehen. Der Wechsel der Farben wird durch Nervenzellen (neuronal) oder hormonell gesteuert.

Warum wechselt das Chamäleon seine Farbe?

Die normale Farbe der meisten Chamäleons sind grün oder braun und dadurch in ihrem Lebensraum super getarnt. Einige Arten haben ihren Farbwechsel der Sehfähigkeit ihrer Feinde angepasst. Dadurch dass Vögel besser sehen als Schlangen, ist die Farbanpassung an die Umgebung daher ausgeprägter.

Ein weiterer Grund für die Farbwechsel der Chamäleons ist die Auffälligkeit. Weibchen können dadurch ihre Paarungsbereitschaft und Männchen ihre Kampfbereitschaft gegenüber Konkurrenten signalisieren.

Bei den ektothermen Tieren spielt die Thermoregulierung eine große Rolle. Nachts, bei niedrigen Temperaturen, haben sie in der Regel eine helle Haut. Da sie sich morgens aufheizen müssen um aktiv zu werden, färbt sich ihre Haut dunkel.

Wie hält man sie im Terarrium?

Um das passende Terrarium zu finden, kann man die Mindestmaße mit einer Formel berechnen:

Die Kopf-Rumpflänge (ohne Schwanz) wird multipliziert mit 4 (für die Länge), 2,5(für die Tiefe) und 4(für die Höhe). Den Ausgangswert kann man als Richtwert benutzen.

Für eine ausreichende Luftzirkulation, sollte man auf breite Lüftungsflächen an Decke und den Seiten achten. Die Luftfeuchtigkeit kann durch regelmäßiges Sprühen erreicht werden, oder einer Beregnungsanlage.

Für die Inneneinrichtung sollte man sich den natürlichen Lebensraum als Vorbild nehmen. Das Chamäleons aus dem Regenwald kommen und meist nur die Bäume bewohnen, sollten sie genug Klettermöglichkeiten besitzen, ein dickes Blattwerk können sie nutzen um sich zu Verstecken und ggf. um sich Abzukühlen. Freie Plätze sollte es ebenfalls geben, als Aussichtspunkte und Sonnenplätze.

Für die Beleuchtung werden UV-Strahler, Wärmelampen, Tageslichtleuchten gebraucht. Man sollte sicher gehen, dass die Tiere sich nicht an den Lampen verletzen können. Dafür eignen sich Lampenschutzkörbe, die die Tiere daran hindern, sich an den Lampen zu verbrennen.

Wie sieht die Ernährung aus?

Chamäleons sollte man nicht täglich füttern, das ermöglicht eine geregelte Verdauung und beugt einer Überfütterung vor. Die Nahrung besteht aus Heuschrecken, Grillen, Fliegen, Schaben, Mehlwürmern oder Asseln. Manche Arten fressen auch gerne mal Obst, Blätter oder Salat. Um eine optimale Versorgung von lebenswichtigen Nährstoffen zu garantieren, sollte man auf spezielle Nahrungszusätze bzw Mineralpulver zurückgreifen. Diese findet man im Zoofachhandel.

Zur optimalen Trinkwasserversorgung eignet sich ein installierter Brunnen, in dem ständig das Wasser in Bewegung ist, oder man besprüht jeden Tag die Blätter mit Wasser. Ein einfacher Wassernapf wird den Tieren nicht reichen, da sie nur an Wasser gehen, welches in Bewegung ist.


Welche Arten sind am beliebtesten als Haustiere?

Die Gattung der Europäischen Landschildkröten (Testudo) umfasst mehrere Arten und Unterarten mit Vorkommen vom Mittelmeerraum bis nach Asien. Hierzu gehören die Griechische (Testudo hermanni, mit Hornnagel am Schwanzende) und Maurische Landschildkröte (T. graeca, mit Oberschenkelspornen) sowie die großwerdende Breitrandschildkröte (T. marginata, mit schwarzen Dreiecken am Bauchpanzer). Alle im Handel angebotenen Tiere dieser Arten sind Nachzuchten. Europäische Landschildkröten unterliegen in Deutschland dem Artenschutzrecht. Sie sind meldepflichtig und es wird ein Herkunftsnachweis sowie eine Besitz- und Vermarktungsgenehmigung (EU-Bescheinigung) benötigt. Zudem schreibt das Artenschutzrecht eine individuelle Kennzeichnung der Tiere vor. Da Europäische Landschildkröten über 70 Jahre alt werden können, übernimmt der Halter eine besondere Verantwortung!

Wie groß werden sie?

Die Größe kommt immer auf die Art bzw die Unterart an. Meist haben sie eine Panzerlänge von 20 – 40cm.

Wie ist das Sozialverhalten?

Landschildkröten haben kein ausgeprägtes Sozialverhalten, sie sind eher Einzelgänger. Sie können daher problemlos einzeln gehalten werden, oder ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammen. Allerdings muss in der Paarungszeit darauf geachtet werden, dass das Männchen seine Mädels nicht zu sehr stresst. Im Notfall sollte man ihn in dieser Zeit einzeln halten.

Wie hält man Landschildkröten artgerecht?

Bei dem Wort „Schildkröte“ denkt man natürlich sofort an langsame und gemütliche Tiere. Dem ist allerdings nicht so. Sie sind viel agiler und schneller unterwegs, als man denkt. Daher ist für eine dauerhafte und artgerechte Haltung, ein großzügiges Freilaufgehege mit anliegendem Gewächshaus/Schildkrötenhaus, als Rückzugsort, zu empfehlen. Die Gehege sollten, in Abhängigkeit der Endgröße der ausgewachsenen Tiere, zwischen 4-8 m² für zwei ausgewachsene Tiere groß sein. Da unsere Panzer auf vier Beinen auch gerne mal auf unerlaubte Erkundungstour gehen, sollte das Gehege an allen Seiten gegen ein Untergraben gesichert sein. Zudem sollte es auch sicher gegen das Eindringen von möglichen Fressfeinden wie Vögel, Ratten, Marder, Katzen etc. sein. Landschildkröten sind wechselwarme Tiere. Durch Temperaturgefälle bzw -anstiege , können sie ihre optimale Körpertemperatur regulieren. Aus diesem Grund müssen den ganzen Tag Schatten- und Sonnenplätze im Freigehege bzw. in ihrem Terrarium haben. Im Terrarium wird unbedingt eine ausreichende UV-Beleuchtung benötigt. Werden die Tiere im Freigehege gehalten, sollte das Schildkrötenhaus beheizbar und trocken sein. Gut geeignet sind dafür überdachte Frühbeete mit UV-lichtdurchlässigem Dach mit einer installierten Wärmelampe.

Welche Temperaturen werden gebraucht?

Die Bodentemperatur sollte tagsüber zwischen 26-28°C liegen. Lokal bis zu 40°C. In der Nacht sollte die Temperatur auf ca. 17-20°C sinken. Für die Messungen ist ein präzises und verlässliches Thermometer.

Wie werden sie gepflegt?

Die Futter- und Wassernäpfe müssen täglich gereinigt werden. Ebenso sollte der Kot jeden Tag entfernt werden. Bei sehr trockener Witterung, sollte das Außengehege täglich einmal befeuchtet werden. Das selbige gilt auch bei einer Haltung im Terrarium. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die gewählten Untergründe schnell abtrocknen. Da Landschildkröten etwaige Krankheiten sehr spät zeigen, sollten die Tiere täglich kontrolliert werden. Daher ist auch eine regelmäßige Gewichtskontrolle das A und O. Die häufigsten Gesundheitsprobleme der Tiere sind Panzerdeformationen, Durchfallerkrankungen, Leber- und Nierenprobleme, Gicht, Verfettung und Parasiten. Bei Auffälligkeiten sollte daher schnellstmöglich ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Wie sieht die Ernährung aus?

Landschildkröten leben in sehr kargen und trockenen Gebieten. Daher haben sie sich dementsprechend mit ihrer Ernährung angepasst. Als Nahrungsspezialisten ernähren sie sich vorwiegend von rohfaserreichen pflanzlichen Nahrung. Eine zu reichhaltige Ernährung führt allerdings zu Gesundheitsschäden! Frisches Gras und Wildkräuter sollten immer zur freien Verfügung stehen. Zur Ergänzung können Heu und/oder spezielle Landschildkrötenpellets aus dem Zoofachhandel angeboten werden. Zudem eignen sich in geringen Mengen auch Gemüse oder Salat. KEIN Obst!

Für eine optimale Versorgung von Mineralien eignen sich Sepiaschalen und/oder spezielles Mineralpulver aus dem Zoofachhandel. Frisches Wasser muss natürlich auch durchgängig für die Tiere zur Verfügung stehen.

Was muss man noch beachten?

Für die hormonelle Regulation der Europäischen Landschildkröten ist eine Überwinterung unbedingt notwendig. Hierfür gibt es verschiedene Methoden (Kühlschrank, kühler Kellerraum, Freiland), über die sie sich in der Fachliteratur oder im Fachhandel genauer informieren können. Ohne Überwinterung können die Tiere dauerhaft nicht gesund erhalten werden!


Axolotl sind in Mexiko beheimatet. Die Azteken nannten die ungewöhnlichen Molche ehrfurchtsvoll "Axolotl", was in etwa Wassermonster bedeutet. Diese Bezeichnung kann man bei ihrem Aussehen gut nachvollziehen. Besonders auffallend sind die drei Kiemenäste auf beiden Seiten des Kopfes.

Axolotl werden ausgewachsen ca. 30 cm groß. Während sie in der Natur eher schwarz, dunkelgrau oder braun marmoriert sind, entstanden durch Zuchten weitere Farbformen, wie gelbe und kupferfarbene Tiere, Axolotl mit roten Augen (Albinos) und schwarzen Augen.

Spätestens mit 15 Monaten sind aquatischen Axolotl geschlechtsreif. Wusstest Sie schon, dass Axolotl-Männchen im Becken Spermakegel auf dem Boden absetzen? Anschließend versuchen die Männchen durch kraftvolles Schupsen Weibchen zu stimulieren und zum Spermakegel zu bringen.

Axolotl sind recht anpassungsfähig und relativ einfach in einem speziell für sie eingerichteten Aquarium zu halten. Sie benötigen jedoch sauerstoffreiches kühleres Wasser. Sie möchten auch nicht mit Fischen oder anderen Amphibien vergesellschaftet werden. Für Ihre vollwertige Ernährung und optimales Wachstum sind speziell auf ihre Bedürfnisse angepasst Futtersorten und Pflegemittel verfügbar. Bei guten Haltungsbedingungen können Axolotl bis zu 20 Jahre alt werden.

 


Pfeilgiftfrösche gehören zu den beliebtesten im Terrarium gehaltenen Amphibienarten. Sie haben ihr natürliches Vorkommen hauptsächlich im süd- und mittelamerikanischen Regenwald, einige Arten im Hochland von Ecuador.

Die farbenfrohen Hüpfer werden meist nur ca. 1- 5 cm groß. Ihre auffälligen oft knallbunten Farben warnen andere Tiere, friss mich nicht denn ich bin ungenießbar. Die attraktiven Tiere bereiten viel Freude, denn sie sind tagaktiv und zeigen keinerlei Scheu. Sie verbringen den Großteil des Tages durchs Terrarium hüpfend. Ihre Sprünge sind eher kurz aber unermüdlich. So ist immer etwas los und es macht viel Freude ihnen zuzusehen. Die farbenfrohen Frösche ernähren sich von kleinen Futterinsekten, die sie recht flink fangen. Futter ins Terrarium, dann geht die Post ab.

In der Terraristik sehr beliebt sind Azurblaue Baumsteiger (Dendrobates tinctorius Azureus), Gelbgebänderte Baumsteiger (Dendrobates leucomelas) und Goldbaumsteiger (Dendrobatus auratus), um nur einige stellvertretend zu nennen. Man kann die Frösche je nach Größe des Terrariums in kleinen Gruppen halten. Es sind einfach wunderschöne Tiere mit interessanten Verhaltensweisen.


Käfer sind schon lange keine lästigen Krabbeltiere mehr. Der Käferboom schwappt immer mehr aus dem asiatischen Raum zu uns. Dort bekommen Kinder eine Larve geschenkt, diese wächst über Jahre zu einem stattlichen Tier heran und der junge Mensch reift genauso mit. Sobald der Käfer schlüpft und sich in voller Pracht zeigt, ist auch die Zeit des Jugendlichen gekommen, um in die Erwachsenenwelt einzutauchen.

Ganz so tiefsinnig sehen wir Europäer dies nicht. Uns interessieren eher die Verhaltensweisen und die Farben. Die weniger Farbigen sind oft die coolen Kämpfer. Dreihornkäfer und Hirschkäfer bestechen durch ihren Kopfschmuck. Dieser sieht derart imposant aus, dass dies schon alleine ausreicht, um eine große Fangemeinde zu bilden. Hier gibt es verschiedene Arten.

Die feineren, kleineren sind oft auch die bunten Arten. Hier dominieren die Rosenkäfer, mit schillernden Farben sind sie ein echter Hingucker.

Käfer sind einfach zu pflegen. Sie benötigen (bis auf die wenigen Laufkäfer, die gerne Heimchen fressen) kleine Jelly-Töpfchen, welche Blütennektar oder Obst nachstellen. Dieses Futter ist schon mit allen Nährstoffen angereichert und bietet eine leicht darzubringende Nahrungquelle. 

Für genauere Informationen steht Ihnen Ihr kompetentes Megazoo-Team zur Seite. 


Sie sind die neuen Stars in der Terraristik und sogar bei Menschen beliebt, die sonst keine Spinnen mögen. Warum nur? Ganz einfach – sie sind niedlich. Als Springspinne werden sie nur 15 – 22mm groß. Entgegen anderer Spinnen vermögen sie ihren Kopf zu bewegen. Sie schauen uns richtig hinterher ohne den Körper zu bewegen. Sie sind nicht aggressiv und die Geschlechter sind gut zu unterscheiden. Nicht nur, dass die Jungs längere Vorderbeine haben, ihre Giftzähnchen (Cheliceren) schillern blau-grün. Bei den Mädels schillern diese lila oder rosa.

In der Natur finden wir diese putzigen Spinnen in Wäldern oder auf Wiesen. Sie sind aber Kulturfolger und fühlen sich auch an einer Hauswand wohl. Ihre kleinen Nester werden zwischen Rinden, an Blattachseln oder in den Adern von Palmwedeln gebaut.

Da sie sehr klein sind und locker zwischen den Scheiben eines Terrariums entweichen können, werden sie meist in 20er Würfelterrarien mit Fallscheibe gehalten. Die optimale Temperatur liegt zwischen 25°C und 30°C.

Für den Megazoo habe ich 10 Exemplare eines Züchters erhalten. Sie waren kleiner als eine Fruchtfliege und konnten diese schon überwältigen und fressen. Sie wachsen schnell. Noch sind sie aber zu klein um sie mit zum Megazoo zu bringen. Die kleinen Spinnchen wachsen bei uns zu Hause einzeln in kleinen Dosen auf. Ich berichte gerne über die Entwicklung der kleinen Racker. Ein Spinnen-Fan bin ich auf keinen Fall und meine Frau war sehr verwundert, dass ich Spinnen aufziehe – aber ich zähle mich zu den Menschen, die von diesen Zwergen sofort begeistert waren. Das Tolle an ihnen ist auch die Aktivitätszeit. Sie schlafen Nachts in ihren Nestern und jagen am Tage. Super Spinnen zum beobachten. 

Update vom 09.12.2018:  Heute war wieder mal Futtertag, da konnten wir begeistert beobachten, dass die kleinen Racker, nach einer weiteren Häutung, nun langsam Farbe zeigen. Noch sind sie leider zu winzig um ihnen in die Äuglein zu schauen, aber das kommt noch. Sie fressen ja fleißig und es ist immer eine Freude ihnen dabei zuzusehen. Wie kleine Tiger schleichen sie sich heran und dann wird die Beute angesprungen, überwältigt und gefressen. Entgegen der ersten Fliegen ist es jetzt kein großer Kampf mehr. Die Kleinen haben gelernt und sind stärker geworden.

Wir berichten nächste Woche weiter von der Spinnenfront…