In Vitro Wasserpflanzen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit unter den Aquarianern. Bei der Einführung dieser zunächst merkwürdig kleinen und fremd wirkenden Geleetöpfe gab es viel Unverständnis und Abneigung der Aquarianer. Inzwischen sind die Vorzüge dieser Wasserpflanzen vielen bekannt. Wasserpflanzen aus In Vitro-Kultur bieten verschiedene Vorteile. Sie sind frei von Pestiziden und unerwünschten Fremdorganismen wie Parasiten, Krankheitserregern, Schnecken, Planarien, Insektenlarven, Algen und lästigen "Unkräutern" wie Wasserlinsen. Das umständliche Entfernen der Steinwolle entfällt. Und man erhält mit einer Portion durchaus eine große Anzahl an kleinen Einzelpflanzen. In den luftdicht verschlossenen Bechern befindet sich am Boden ein Gel-förmiges Nährmedium, darüber ist Luft. Die Wasserpflanzen wachsen in ihrer emersen Form, wenn auch der Wuchs unter in Vitro-Bedingungen sehr eigentümlich ist. Aufgrund des begrenzten Raums, der Vermehrungsmethode (Anzucht aus kleinen Gewebestücken) und der speziellen Zusammensetzung des Nährmediums wachsen die In Vitro-Pflanzen in einer kleinen Form heran. Später im Aquarium entwickeln die Pflanzen ihre volle Größe und ihr art- oder sortentypisches Aussehen. Geöffnete oder beschädigte In Vitro Becher müssen rasch verwertet werden, da Mikroorganismen und Pilze der vormals sterilen „Lebensraum“ im Becher besiedeln und die Pflanzen faulen lassen. Die Anwachs- und somit Erfolgsquote ist bei In Vitro Pflanzen deutlich höher als bei herkömmlichen Wasserpflanzen, die aus dem meist emersen Gärtnereistadium in das submerse Stadium überführt werden müssen. Inzwischen ist die Artenauswahl bei In Vitros so groß, dass neben Moosen, Vordergrund- und Stängelpflanzen auch größere Solitärpflanzen das Sortiment bereichern.


Um einen Super Cherax zu halten, braucht es etwas Platz. Daher ist ein Aquarium, ab einer Kantenlänge von 80cm, die Grundvorraussetzung. Mit seiner Größe zieht er alle Blicke auf sich, denn ohne Schere kann er schon 12 cm werden. Da er eher dämmerungs- und nachtaktiv ist, kann es durchaus sein, dass er die erste Zeit in der neuen Heimat, eher schüchtern ist und sich nicht zeigen möchte. Hat er sich aber erstmal gut eingelebt, wird man ihn auch am Tage gut sehen können. Unser Super Cherax möchte sich auch gerne mal verstecken, daher sollten wir ihm einige Möglichkeiten zur Auswahl geben. Er wird sich sein "Zuhause" dann selbst renovierern. Daher kann es auch vorkommen, dass er sich seinen "Garten" selbst gärtnert. Wir sollten uns daher bewusst machen, dass er da keine Rücksicht auf unsere Pflanzen nimmt. Sauberes Wasser, ist natürlich das A und O. Mit einem pH-Wert von 6,5- 7,5 und einer Gesamthärte von 25. Er möchte es nicht zu warm haben, darum sollte das Wasser nicht über 24 Grad kommen.

Wenn der Cherax gut und artgerecht gefüttert wird, ist er ein eher ruhiger Geselle, der aber durchaus auch mal die ein oder andere Pflanze anknabbert. Auch sollte man keine Fische in seine Gesellschaft setzen, die eher langsame Schwimmer sind., denn mit seinen Scheren kann er sehr geschickt zugreifen. Er wird, wie alle anderen Krebsarten auch, regelmäßig "aus der Haut fahren" und sich häuten. Während dieser Zeit ist er sehr empfindlich. Daher sollten seine Nachbarn im Aquarium auch eher freundlich sein, und ihn nicht angreifen. Daher sind größere Raubfische eher ungeeignet als Nachbarn.

Ein Super Cherax ist in jeder Weise etwas besonderes und das wird er uns auch zeigen.

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