Farbmäuse sind sehr interessante, spannende und quirlige kleine Tiere. Sie zu beobachten macht viel Spaß. Die Haltung der Farbmäuse ist zudem recht einfach und unkompliziert. Damit die Mäuschen sich wohlfühlen und artgerecht leben können, sollten sie eine Menge Platz zum klettern, laufen und spielen haben und Artgenossen. So können die Tiere ihr Mäuseleben genießen und ihren Haltern reichlich Einblicke ihr Familienleben geben.

Mittlerweile gibt es sehr viele verschiedene Farbschläge und Fellzeichnungen. Aber die Urform der Farbmaus ist die graubraune Hausmaus. Züchter erzielten durch gezielte Verpaarungen die vielen Farben und Unterarten die heute bekannt sind.

Damit es den kleinen Nagern an nichts fehlt, brauchen sie, wie schon erwähnt, einen ausreichend großen Käfig. Dieser sollte sehr abwechslungsreich gestaltet werden. Dazu gehören viele Klettermöglichkeiten, soviel Futter- und Wasserplätze, und Schlafmöglichkeiten. Die kleinen Tiere möchten immer etwas erleben und entdecken. Bei der Wahl des Käfigs ist dringend darauf zu achten, dass die Mäuschen sich nicht zwischen den Gitterstäben durchquetschen können. Man bedenke: Überall wo der Kopf durchpasst, passt auch der Rest der Maus durch.

In der Natur leben sie immer in großen Familien. Daher braucht auch die Farbmaus immer Artgenossen um sich herum, damit sie sich sicher und geborgen fühlen. Das heißt, man sollte immer mindestens zwei Tiere halten. Besser eine kleine Gruppe von zwei bis vier Tieren. Weibliche Mäuse eignen sich dafür sehr gut, da sie sich in der Regel gut vertragen.

Mäuse sind Allesfresser. Sie futtern sowohl Pflanzliches als auch tierische Kost, in Form von Insekten. Daher brauchen sie auch abwechslungsreiche Nahrung. Eine Körnermischung als Grundfutter mit nicht allzu fetten Samen eignet sich dafür sehr gut. Sie freuen sich auch über frisches Grünfutter, wie zum Beispiel Salat, Löwenzahn, Möhrchen, etwas Obst oder Gurken. Ab und zu brauchen sie aber auch tierische Eiweiße. Dafür kann man ihnen den einen oder anderen Mehlwurm als Leckerbissen reichen. Damit die Zähne gesund und abgenutzt werden, bieten sich Zweige oder Nagersteine ein.

Die Käfighygiene ist bei den Tierchen sehr wichtig. Einmal täglich sollte kontrolliert werden, ob sie überschüssiges Futter mit in ihre Schlafplätze getragen haben. Das sollte dann entfernt werden, damit es nicht anfängt zu Schimmeln. Ebenso Näpfe und Toilettenecken sollten täglich gereinigt werden. Ein bis zweimal in der Woche sollte der komplette Käfig gereinigt werden. Das heißt das Streu sollte ausgetauscht werden. Und alle Utensilien mit heißem Wasser oder speziellen Reinigungsmitteln für Nager gereinigt werden. Diese Reinigungsmittel finden Sie im Zoofachmarkt. Dadurch haben Bakterien keine Chance, und die kleine Mäusefamilie bleibt gesund und munter.

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Die Ernährung und das Fressverhalten von Kaninchen, ist sehr speziell. Daher sollte man sich als Halter über die Organe und den Ablauf der Verdauung informieren, damit es zu keinen schwerwiegenden Ernährungsfehlern kommt.

Mit den Schneidezähnen wird die Nahrung erst einmal grob zerkleinert. Anschließend wird sie mit den Backenzähnen zermahlen. Durch den Speichel kann der Nahrungsbrei durch die Speiseröhre flutschen und im Magen landen. Der Kaninchenmagen hat, im Gegensatz zum menschlichem, nur sehr wenige Muskeln, daher können die Muskeln die Nahrung nicht selbstständig durch den Verdauungstrakt transportieren, sondern nur nachkommende Nahrung. Diese Art von Magen nennt man Stopfmagen. Kaninchen können sich dadurch auch nicht erbrechen. Alles was im Magen landet, kann nur weiter nach unten abtransportiert werden. Denn die geringe Muskulatur befindet sich am Magenausgang.

Bei Kaninchen spielt der Blinddarm zudem eine sehr wichtige Rolle. Dort sind wichtige Bakterien angesiedelt, die für die Aufspaltung und für die Bildung von Vitaminen zuständig sind. Der sehr wichtige Blinddarmkot wird hier auch produziert. Diesen scheiden die Tiere aus, um ihn anschließend sofort wieder zu fressen. So können sie die Vitamine optimal nutzen.

Im Dickdarm werden die übrigen Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen und Wasser entzogen. Die gesamte Darmpassage kann bis zu 7 Tagen dauern.

Futter ohne Ende

Aufgrund des Stopfmagens müssen Kaninchen immer die Möglichkeit zum fressen haben. Dafür eignen sich am besten Heu und Kräuter und spezielles Kaninchenfutter, welches Sie im Zoofachmarkt finden. Darin sind schon alle Nährstoffe die benötigt werden. Die enthaltenen Rohfasern halten zudem den Darm immer in Arbeit. Beim Zerkauen der Nahrung werden die Zähne zudem optimal abgenutzt.

Heu wird nicht gefressen?

Wenn die Kaninchen das Heu verweigern, oder zu wenig davon fressen, sollte man versuchen eine andere Sorte zu finden, die sie lieber mögen. Oder man macht es ihnen etwas schmackhafter indem man einfach ein paar Blüten oder Kräuter mit untermischt. Eine schöne Alternative bieten auch immer Weiden- oder Röhrentunnel. Diese nutzen die Tiere gerne zum spielen und man kann sie sehr gut mit Heu befüllen. So wird die Nahrungsaufnahme auch etwas spannender gestaltet.

Tipp:

Kaninchen sortieren gerne ihr Futter aus. Sie suchen sich daher oft nur das Beste raus, und lassen anderes dafür liegen. Um dem vorzubeugen gibt es Futterpellets, in dem alle wichtigen Bestandteile in gepresster Form sind. Beim Heu kann dies ebenfalls passieren. Daher muss es regelmäßig ausgetauscht und neues angeboten werden.

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Hamster haben von Natur aus, einen enormen Bewegungsdrang. Damit sie sich austoben können, sollten wir ihnen ausreichend Auslauf bieten und ihren Käfig abwechslungsreich gestalten. Dazu eigenen sich viele Kletter-, Spiel-, Bau- und Nagermöglichkeiten aus dem Zoofachmarkt. Dabei sollten Sie beachten, dass Sie kein Spielzeug aus Plastikmaterial in den Käfig legen, da die kleinen Fellknäuel es sonst annagen und verschlucken könnten. Ebenso werden Laufräder aus Holz oder auch Laufteller gerne von ihnen angenommen.

Hamster buddeln viel und gerne. In der Natur buddeln sie im Boden um Nahrung zu finden. Um es unseren Fellknäuel etwas spannender zu machen, kann man Futter und Leckerlies auch zwischen seinem Heu und Streu verstecken, was er dann suchen muss. Dadurch unterstützt man den natürlichen Instinkt der Tierchen. Wichtig ist, dass dafür trockenes Futter verwendet wird, damit es nicht zur Fäulnis kommt.

Wenn Sie sich ausgiebig mit dem Hamster beschäftigen, kann sich mit der Zeit eine enge Bindung zu Ihrem Tierchen aufbauen.

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Das Clickertraining ist seit Jahren eine erfolgreiche Methode um unter anderem Hunde und Katzen zum Spielen zu animieren oder Kunststücke vollbringen zu lassen. Aber auch bei verschiedenen Kleinsäuger-Gruppen findet diese Herangehensweise immer mehr Zuspruch. Hierbei ist es wichtig zu erkennen, ob das Tier gelehrig oder mit der Situation überfordert ist.

Neugier ist die Grundlage für ein erfolgreiches Clickertraining.

Tasten Sie sich mit dem Clickergeräusch langsam heran. Tiere müssen sich erst an ungewohnte Töne gewöhnen damit diese erkennen, dass es sich hierbei nicht um eine Gefahr handelt. Außerdem muss eine Verbindung zum Clicker-Geräusch hergestellt werden.

Der Trick hierbei ist, mit dem Einsatz des Clickers das Tier zu einer Handlung zu bewegen. Beispielsweise das schnuppern / stupsen an einer bestimmten Stelle um kurz daraufhin ein Leckerli zu erhalten. Durch die Assoziation mit dem Klick-Geräusch und dem schnuppern / stupsen gegen einen Gegenstand merkt sich das Tier: hey, es gibt ein Leckerli!

Dies zählt selbstverständlich zu den Anfangsübungen – es gibt zahlreiche Methoden und Übungen. Probieren Sie es aus!

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"Es ist so flauschig!" Wer kann ihm widerstehen? Die Anschaffung muss, wie bei jedem anderen Tier auch, gut überlegt sein. Wir müssen wissen, Chinchilla können bei guter Haltung ca 15-20 Jahre alt werden. Um einen Chinchilla glücklich zu machen, brauchen sie Artgenossen zum Kuscheln und Spielen. Dementsprechend brauchen sie natürlich ausreichend Platz. Eine schöne Voliere von mindestens 1x1x1,50cm wäre für ein Paar ausreichend. Wobei der Satz gilt: Je größer, desto besser.

Da die kleinen Fellbälle allerdings dämmerungs- und nachtaktiv sind, sind sie für Kleinkinder eher ungeeignet. Sie sollten einen ruhigen, zugluftsicheren Platz in der Wohnung bekommen, wo sie während ihrer Schlafenszeit genügend Ruhe haben. Das Gehege sollte zudem sehr abwechslungsreich gestaltet werden. Und auch über Auslauf in der Wohnung freuen sich die bewegungsliebenden Tiere.

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Ein Kleintierstall schützt Ihre Tiere vor Witterungseinflüssen. Mit einem speziellen Kleintierstall aus Holz ist es möglich, Kaninchen oder Meerschweinchen ganzjährig im Garten oder auf dem Balkon zu halten. Der Stall gibt Ihren Tieren ein Gefühl von Sicherheit mit Rückzugsmöglichkeiten.

Kleinsäuger sind besonders anfällig auf Zugluft und Nässe. Um diesem entgegen zu wirken ist eine wetterfeste Isolierung des Kleintierstalls auf jeder Seite notwendig. Um eine einwandfreie Luftzirkulation zu gewährleisten, ist es ratsam diesen nicht auf den direkten Boden zu stellen. Zwergkaninchen und Co. können sich somit in Ihrem Heim sicher zurückziehen.

Einige Hersteller von Kleintierställen bieten zudem zusätzliche, passende Schutzhüllen an.

Kleiden Sie das Innenleben des Kleintierstalls großzügig mit Einstreu, Heu und Stroh aus. Entfernen Sie durchnässtes Material und stellen Sie idealerweise ein weiteres Häuschen auf. Dieses schützt gegen weitere Kälte.

UNSERE Kleintierställe