Straßenkatzen-LE

Katzen werden immer häufiger einfach ausgesetzt.

Katzen werden immer häufiger einfach ausgesetzt, oftmals unkastriert. Die Tiere haben sich das Leben auf der Straße nicht ausgesucht, müssen es aber bestreiten. Der Verein Straßenkatzen-LE versucht, ihr Leid so gut es geht zu lindern.

Dagmar Schneider ist Rentnerin und kümmert sich seit über zehn Jahren um Straßenkatzen. Über eine geschlossene Facebook-Gruppe stieß die Leipzigerin auf Gleichgesinnte. Dort lernte sie Christian Bues kennen. Er lernte schon seit Kindestages, sich für den Tierschutz einzusetzen. Gemeinsam gründeten sie im März 2016 den Verein Straßenkatzen-LE.

Fast täglich sind sie und ein paar Helfer unterwegs. Über soziale Netzwerke bekommen sie Hinweise, wo Katzen in schlechtem Zustand gesichtet werden; kranke Katzen, angefahrene Tiere oder unterkühlte Katzenbabys, die ihre Mutter verloren haben. Katzen, die sich auf dem Schrottplatz, in Abbruchhäusern, Schuppen, Kellern oder Hinterhöfen durchschlagen.

Viele Tiere sind krank, verletzt oder in einem allgemein schlechten Zustand. Sie fangen die Tiere ein und bringen sie zum Tierarzt, um sie behandeln zu lassen. Anschließend werden die Katzen kastriert, damit keine Nachkommen entstehen. „Echte“ Streuner, die wild leben und sich nicht an den Menschen gewöhnen würden, werden auch wieder ins Freie entlassen.

Derzeit versorgt der Straßenkatzen-Verein über 20 Futterplätze mit rund 160 Katzen mit Futter zum Überleben. Pro Monat fallen ca. 3.000 bis 3.500 Euro an Tierarztkosten an. Über Unterstützung aller Art freuen sich die Vereinsmitglieder.

Weitere Informationen finden Sie hier

500 € Spende an Straßenkatzen-LE

MEGAZOO hat aus dem Spendentopf die Straßenkatzen-LE, einem kleinen gemeinnützigen Tierschutzverein in Leipzig mit einer Spende i.H.v. 500 € unterstützt. Der Tierschutzverein kümmert sich vor allem um herrenlose Katzen in der näheren Umgebung, die teilweise unter erbärmlichen Bedingungen leben müssen.

Spendenverlauf