Oft verwechselt aber einzigartig. Im Gegensatz zu Honigbienen treten Wildbienen vielfältig ins Rampenlicht. Sie existieren in zahlreichen Formen und Farben. Wildbienen leben auch nicht in Kolonien, sondern sind Einzelgänger. Sie sind Nahrungsspezialisten und bevorzugen, im Gegensatz zur Honigbiene, meist nur eine Pflanzenart als Nahrungsquelle.

Klein aber Oho: Im Gegensatz zur Honigbiene bestäubt die Wildbiene viel mehr Pflanzen. Wildbienen bestäuben rund 80 % aller Pflanzenund sind für die Produktion von mehr als 30 Prozent aller Lebensmittel verantwortlich.

Sie darf nicht in Vergessenheit geraten: Im Gegensatz zur Honigbiene, die in der Obhut des Imkers lebt, muss sich die Wildbiene allein durchs Leben kämpfen, für Nahrung und Brutplätze sorgen. Durch die zunehmende Bebauung wertvoller Lebensräume und den zunehmenden Einsatz von Pestiziden ,ist die Population der nützlichen Wildbienenwerden gefährdet. 

Was der Imker für die Honigbiene sind WIR für die Wildbiene. Was können wir tun, um unsere kleinen Helfern zu unterstützen? Bienenschmaussaaten können kinderlicht auf Grünflächen verstreut werden und bieten ein Festmahl für die Bienen und andere Insekten.

Wie wäre es mit der Wildbiene als Untermieter? Insektenhotels bringen jeden Garten ein Stück Natur näher und sind doch so viel mehr für Wildbienen und andere Nützlinge. Die aus natürlichem Material, wie Schilf, Bambusröhren oder Ziegel geschaffenen Behausungen bieten neben Schutz auch den idealen Brutplatz für  Wildbienen und Co.


Igel sind jedem Kind bestens bekannt. Als Wildtiere kommen die stacheligen Gesellen eigentlich gut allein zurecht. Sie sind unermüdlich nachts auf der Suche nach Schnecken und Insekten unterwegs. Den Tag verschlafen gesunde gut genährte Igel in Verstecken. 

Wenn die Temperaturen unter 6 Grad C sinken, fallen Igel in einen festen Winterschlaf.  Sind sie gesund und gut genährt, wachen Igel erst im nächsten Frühjahr auf. Leider machen wir Menschen unseren Igeln das Leben wirklich schwer. Ihr natürlicher Lebensraum schrumpft immer mehr dahin. Igel finden in unserer aufgeräumten Landschaft, in Parks und Gärten immer weniger Nahrung.  Der Einsatz von Insektiziden und Pestiziden macht Igel sehr zu schaffen. Sie finden oft kaum noch Nahrung und werden krank.

Wie können wir unsere stacheligen Nützlinge unterstützen? Das geht ganz einfach, denn Igel brauchen gar nicht so viel zum Wohlfühlen. Nicht jede Ecke im Garten „Besenrein“ gestalten: Belassen Sie doch einfach ein paar Stellen im Garten so naturnah wie möglich. Nicht nur die Igel werden es Ihnen danken.

Igel-Unterschlupf:  Häuser für Igel gibt es in den unterschiedlichsten Modellen und Materialien. Stellen Sie einen guten Igel-Unterschlupf an einen ruhigen wettergeschützten Platz auf. Bitte mit den Eingang zur wetterabgewandten Seite.

Igel-Futter: Bitte geben Sie Igeln nicht irgendetwas zu fressen und zu trinken. Milch ist für sie schädlich. Für Igel gibt es deshalb im Zoofachhandel speziell auf Ihre Bedürfnisse hergestelltes Igel-Futter. 

Verwaiste Igelsäuglinge:  Igelbabys sind hilflos und können ohne die menschliche Fürsorge nicht überleben. Es ist wichtig, dass Sie sich über die korrekte Hilfe informieren.  
Kranke Igel: Kranke Igel bitte zu einem Tierarzt oder einer Igelstation bringen.
Igel sind übrigens Wildtiere. Sie gehören in die Natur und dürfen nicht in Gefangenschaft, außer zur Pflege gehalten werden.  

Ein Igel, der nachts in einer lauen Sommernacht in unserem Garten herumstreift, ist ein schönes Erlebnis. Wenn es ganz still ist, hört man den stacheligen Freund durch den Garten streifen und leise schnaufen. Einfach wunderschön!

Unser Igel-Futter


Eichhörnchen leben nicht nur in Wäldern, sondern auch in unserer unmittelbaren Nähe in Parks und Gärten. Die flinken Kletterer mit dem buschigen Schwanz sind uns von Kindheit an bestens bekannt. Unsere einheimischen Eichhörnchen werden ca. 25 cm groß können 10 Jahre alt werden.

Die possierlichen Nager halten keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe. Um in der kalten Jahreszeit nicht zu verhungern, legen Eichhörnchen im Herbst Vorräte an. Sie verstecken Samen und Nüsse „vorsichtshalber“ in mehreren Vorratslagern. Finden Eichhörnchen das eine oder andere Futterversteck nicht wieder, wachsen aus den Sämlingen und Nüssen neue Pflanzen und Bäume heran.

Eichhörnchen fühlen sich so richtig wohl, wenn sie ausreichend Futter und einen gemütlichen Unterschlupf finden. Im Wald ist das kein Problem.  In Parks und Gärten ist die Lebenssituation bedeutend schwieriger. Zum Leidwesen der hübschen Tiere haben wir Menschen ein großes Ordnungsbedürfnis. Laub, Nüsse, Samen – alles wird aufgeräumt. Kaum etwas bleibt zur Ernährung und Vorratshaltung für Eichhörnchen liegen. 

Außerdem werden immer mehr Bäume gefällt, weil sie krank sind oder im Wege stehen. Für Eichhörnchen sind jedoch samentragende Bäume besonders lebensnotwendig, weil sie den Hauptteil ihrer Nahrung produzieren. Außerdem finden hier Eichhörnchen Verstecke und Platz zum Wohnen und Nester bauen.

Wir können die possierlichen Hörnchen mit Spezialfutter unterstützen und das nicht nur im Herbst und Winter. Das artgerechte Futter besteht aus Nüssen, Kernen, Früchten und Samen. Das schmackhafte Futter wird speziell auf die Bedürfnisse von Eichhörnchen hergestellt und kann ganzjährig gegeben werden. Auch in der Paarungszeit und bei der Aufzucht ihrer Jungen ist der Futterbedarf unserer Eichhörnchen groß.  

Das nahrhafte Futter wird am besten in speziellen Futterstationen für Eichhörnchen gegeben. Eichhörnchen-Futterstationen sichern ab, dass nur Eichhörnchen an das für sie gedachte Futter gelangen können und keine Schädlinge unbeabsichtigt gefüttert werden.

Die possierlichen und flinken Eichhörnchen nehmen unsere Unterstützung gern an.

Unser Futter